Fußball

Rot-Weiße rücken den ruhenden Ball in den Blickpunkt

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Die Standard-Situation als Baustelle: Neuzugang Ömer Yilmaz (links), Lars Scheerer (Mitte) und Richard Dissing (rechts) gegen Holzwickede beim Freistoß.

Lüdenscheid – Drei intensive Tage, drei Tore im abschließenden Testspiel, kein Gegentor und auch sonst allgemeine Zufriedenheit: Auf dem Weg in Richtung Saisonstart in der Fußball-Bezirksliga 6 verbuchten die Verantwortlichen von Rot-Weiß Lüdenscheid das Trainingslager- Wochenende als gelungen.

Auch die Unwetter am Samstag kosteten die Rot-Weißen nur sieben Minuten – so lange unterbrach Trainer Martin Rost in der Nachmittagseinheit das Training wegen eines Gewitters. Ansonsten zogen die Rot-Weißen durch. Frühstück, Training, Mittagessen, Theorie, wieder Training – all das mit teils neuen Schwerpunkten. 

Neben der Grundordnung, die in Theorie und Praxis im Blickpunkt stand, ging Rost mit seinen Schützlingen das Thema Standards konkret an. „Mir geht es darum, dass wir die Situationen bewusster behandeln“, sagt der Coach, „ich möchte für die neue Saison Automatismen bei den Standards.“ In Gruppen erarbeiteten die Bezirksliga-Kicker im Training Ansätze, wie aus Standard-Situationen mehr Kapital geschlagen werden kann. 

Neben dem kreativen Teil gab es aber auch den eher stumpfen, als die Kicker im Athletik-Training an die Grenzen gehen mussten. Und zum Abschluss den Teil, in dem den Fans am Nattenberg die Ergebnisse des Trainings präsentiert werden sollten. 

Als Gast hatten sich die Bergstädter dafür mit dem Holzwickeder SC II einen Bezirksligisten eingeladen. Der sportliche Vergleich war dann allerdings ein einseitiger. Die Gäste aus Dortmund standen zumeist tief und waren vor allem darauf bedacht, Tore zu verhindern. Teils eine Spur zu rustikal – fünf Gelbe Karten, drei davon für den Gast, zeugten davon, dass es durchaus zur Sache ging auf dem Kunstgrün. 

Nächster Test am Freitag in Meinerzhagen gegen Neuenrade

Die Rot-Weißen übten sich mit schweren Beinen in Geduld und wurden nach 32 Minuten mit der Führung belohnt. Ein sehenswerter Schlenzer von Robin Breitenbach war es, der zum Erfolg führte. Dissing und Finke ließen weitere Großchancen aus. Das Erstaunliche des Nachmittags war indes, dass die Gäste auch nach der Pause nicht mehr Gas geben und RWL in die Defensive drängten, die Dominanz der Rot-Weißen im Gegenteil noch größer wurde. 

Breitenbach direkt nach dem Wechsel und Raphael Schwarzer (73.) mit einer Direktabnahme nach einem langen Diagonalball erhöhten zum 3:0-Endstand. Schwarzer und Dissing, der wie in Durchgang eins den Pfosten traf, verpassten weitere Tore. Und so gingen die Intensivtage mit einem 3:0-Sieg und allgemein guter Laune am Nattenberg zu Ende. In dieser Woche geht das Team in den normalen Rhythmus über, ehe beim Turnier in Meinerzhagen am Freitagabend (18 Uhr) mit dem Staffel-4-Bezirksligisten Neuenrade der nächste Prüfstein wartet.

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