„Super Mario“ ist wieder da: Neuer Trainerjob für Mario Droste

SuS-Vorstandsmitglied René Beringhoff (links) und Sportchef Manfred Lopatenko (rechts) freuen sich über den Einstieg von Mario Droste als Trainer des Langscheider Bezirksliga-Teams.

Balve/Langscheid - Neues Level für „Super Mario“: Ein halbes Jahr nach seinem Abschied vom Arnsberger A-Kreisligisten SSV Küntrop kehrt Mario Droste aus Langenholthausen auf die Trainerbank zurück. Der 46-jährige Übungsleiter übernimmt zum 1. Januar 2020 den Staffel-4-Bezirksligisten SuS Langscheid/Enkhausen, bei dem der Werdohler Manuel Sander sein Amt Mitte November zur Verfügung gestellt hatte.

„Für mich war Langscheid/Enkhausen der einzige Verein, der mich nochmal auf die Trainerbank zurückholen konnte“, betonte Mario Droste am Montagvormittag im Gespräch mit unserer Zeitung. Der 46-Jährige schloss mit den Verantwortlichen der Sorpe-Kicker um Sportchef Manfred Lopatenko am Sonntag eine Vereinbarung, die zunächst bis Mai 2020 und damit bis zum Ende der laufenden Saison gilt. Wie Droste aber ergänzte, gibt es darüber hinaus eine Option, den Bezirksligisten vom Sorpesee noch länger zu coachen als nur bis Mai. Im Klartext: Sollte das Zusammenspiel zwischen Droste, der Mannschaft und den Verantwortlichen passen, dürfte der 46-Jährige auch in der Saison 20/21 Coach des SuS Langscheid/Enkhausen sein.

Mit dem SuS Langscheid/Enkhausen hat Mario Droste eine ganz besondere Verbindung. Von 2000 bis 2005 schnürte er für den SuS selbst die Fußballschuhe und feierte mit den Sorpe-Kickern in diesem Zeitraum gleich zwei Aufstiege. „Meine schönste Zeit als Fußballer hatte ich in Langscheid“, sagte Droste, der den guten Draht zu den SuS-Verantwortlichen und dem Langscheider Umfeld seitdem nicht abreißen ließ.

In den Herbstferien hatte Droste bereits Kontakt mit SuS-Sportchef „Manni“ Lopatenko. „Da ging es aber um ganz andere Dinge“, so Droste, der daher ein wenig überrascht war, als der Neuenrader Manfred Lopatenko ihn am vergangenen Freitag erneut kontaktierte und ihm den Trainerposten anbot. Nach einem weiteren Telefonat am Samstag erfolgte am Sonntag dann ein mehrstündiges Treffen, an dessen Ende Droste dann Lopatenko und dem SuS Langscheid/Enkhausen zusagte. Für den im positiven Sinne fußballverrückten Droste, der den SSV Küntrop in der vergangenen Saison zur Vizemeisterschaft im Arnsberger Kreisoberhaus geführt hatte, schließt sich damit gewissermaßen auch ein Kreis.

Klar ist auch, dass die Arbeit von Mario Droste als Geschäftsführer bei seinem Heimatverein TuS Langenholthausen bei der nächsten TuS-Hauptversammlung Anfang des neuen Jahres in neue Hände gelegt werden wird. Droste bestätigte, dass er sich mit Langenholthausens Präsident Charly Grote, zu dem er ein enges freundschaftliches Verhältnis hat, darauf bereits verständigt habe.

Doch zurück zum SuS Langscheid/Enkhausen: Mit dem Einstieg von Mario Droste zum 1. Januar ist die Tätigkeit des Neuenraders Cesare De Leo als Interimscoach des Langscheider Bezirksliga-Teams beendet. De Leo, der im Sommer im Sportpark Langscheid die B-Liga-Reserve übernommen hatte und mit ihr auf Anhieb um den A-Liga-Aufstieg spielt, hatte nach dem Sander-Abschied interimsweise auch das Bezirksliga-Team übernommen und aus drei Partien sechs Punkte geholt. De Leo wird sich ab sofort wieder allein um die 2. Mannschaft kümmern und möchte mit ihr unbedingt den Aufstieg realisieren.

Dass De Leo nicht langfristig zum Cheftrainer der Langscheider befördert wurde, ist für den Hönnestädter absolut kein Problem. „Ich bin keineswegs enttäuscht. Der Verein hat die ganze Zeit mit offenen Karten gespielt. Und dreimal Training pro Woche hätte bei mir momentan zeitlich auch nicht gepasst“, sagte De Leo auf Nachfrage. Im Sportpark Langscheid fühlt sich der Übungsleiter mit italienischen Wurzeln überaus wohl. Und dem Vernehmen nach wird De Leo sein Engagement als Trainer der B-Liga-Reserve schon in Kürze um ein weiteres Jahr verlängern.

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