Viermal Latte, aber keine Tore bei der Liga-Premiere

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Eminent fleißig, aber glücklos im Abschluss: Timo Maehne und dem SCL war ein Tor nicht vergönnt.

LÜDENSCHEID - Mit Toren konnten beide Teams die Zuschauer zwar nicht erfreuen, dennoch war es am Wehberg ein durchaus unterhaltsames Auftaktspiel. Denn Chancen hatten sowohl die Kicker von Aufsteiger SC Lüdenscheid als auch vom Vorjahresfünften SV Netphen genug, doch unter anderem verhinderte gleich viermal die Latte einen Einschlag.

War zunächst gegenseitiges „Beschnuppern“ angesagt, nahm die Partie nach einer knappen Viertelstunde Fahrt auf. Für erste Gefahr sorgten die Siegerländer, als SC-Keeper Bräcker einen Freistoß von Hani noch so gerade an die Latte lenkte (12.). Und auch in Minute 27 rettete der Schlussmann in letzter Not vor dem durchgestarteten Bruch, verletzte sich dabei aber am Knie und musste zur Halbzeit passen.

Das Wohlparth-Team seinerseits mit einem agilen Antreiber El Alami und der einsamen, aber stets gefährlichen Sturmspitze Maehne wurde von Minute zu Minute in der Vorwärtsbewegung mutiger – und stand ganz dicht vor der Führung: Nach El Alamis Hereingabe zielte Da. Schwenck freistend zu hoch (20.), Maehne schoss erst knapp vorbei (33.), ehe Schneider seinen Kopfball noch an die Latte lenkte (36.) und Do. Schwencks Eckstoß an die Latte klatschte (44.). Dazwischen jagte Heimel nach einem Konter das Leder freistehend am Tor vorbei (37.), was bei Gästetrainer Rubio Doblas für einen Tobsuchtsanfall sorgte.

Nach dem Wechsel wurde der SC immer dominanter, hatte insbesondere im Mittelfeld mit El Alami und einem jetzt stärker werden Mi. Dolezych ein klares Plus. Doch weder bei Kürschners Kopfball (57./Latte), Maehnes 18m-Schuss (63./haarscharf vorbei) sowie Großchancen von Do. Schwenck (65.) und Dolezych (69.) – jeweils nach Vorarbeit von El Alami – wollte der Ball ins Netz.

Sting verpasst den Gästesieg

Das hätte sich in der Schlussviertelstunde fast gerächt, als die nur auf Konter lauernden Gäste ihre Schnelligkeit im Umschaltspiel eindrucksvoll demonstrierten. Gleich dreimal schlich sich C. Sting im Rücken von Gegenpart Krieger davon, verfehlte einmal das Gehäuse (76.), während in den weiteren zwei 1:1-Duellen SC-Schlussmann Brongkoll reaktionsschnell ein spätes Gegentor verhinderte (88./89.).

Marc Kusche

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