Wider die Negativserie

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RW-Angreifer Patrick Klatt soll die Abwehr des SV Rothemühle vor Probleme stellen.

Lüdenscheid - Fast neun Jahre ist es her, dass Fußball-Bezirksligist Rot-Weiß Lüdenscheid zum letzten Mal ein Punktspiel gegen den SV Rothemühle gewann. Klares Indiz, dass der Gast am Nattenberg (Sonntag, 15 Uhr, Kunstrasen) nicht unbedingt gern gesehen ist

„Ich kenne natürlich den historischen Negativlauf und vor allem das spektakuläre Hinspiel mit verschossenem Elfmeter für uns, roter Karte gegen Jonas Brackmann und klassischen Kontergegentoren in der Schlussphase“, erinnert sich RWL-Coach Marco Sadowski gut an das 1:4 vom Rothenborn, bis zum vorletzten Hinrundenspieltag einzige RWL-Niederlage.

„Deshalb ist es vielleicht an der Zeit, diese Negativserie zu beenden. Schließlich spielen wir zu Hause, wo wir mit Ausnahme des letzten Duells gegen LWL eigentlich immer überzeugt haben und zudem hat meine Mannschaft aus der hervorragenden zweiten Halbzeit in Kierspe Selbstvertrauen geschöpft. Nach Möglichkeit wollen wir den ersten Punktspielsieg des Jahres landen“, ist der Trainer zuversichtlich, dass nach drei Niederlagen und einem Remis wieder ein Dreier des Tabellenzweiten an der Reihe ist. „Mit der zweiten Halbzeit in Kierspe war ich wirklich sehr, sehr zufrieden, das hat die Mannschaft klasse gemacht“, will Sadowski an diese Vorstellung anknüpfen, weiß aber: „Über 90 Minuten können wir solch einen Druck und solches Tempo natürlich nicht entfachen, aber wir wollen schon vorwärts spielen“, kündigt er Rothemühles Defensive um den Abwehrhünen Alhadji Nurudeen Karimu gehörig Arbeit an, glaubt, dass die RWL-Speerspitzen Klatt, Schönrath und Urbas mit Unterstützung aus dem Mittelfeld ein Offensiv-Feuerwerk abbrennen können.

Defensive ist gefordert

Doch auch die RWL-Defensive muss auf der Hut sein, denn das Team von Trainer José Fernandez verfügt mit Moritz Schweitzer nicht nur über den aktuellen Liga-Torschützenkönig schlechthin, sondern mit dem Ex-Werdohler Sönmez, Ali Sahli, Gösselkeheld und Morillo Rigau über weitere Trumpfkarten. Allerdings steht der SVR am Sonntag vor dem Kaltstart im wahrsten Sinne des Wortes, nachdem das erste Spiel des Jahres auf dem Kreisch „vom Winde verweht“ worden war und Rothemühle in der Vorwoche spielfrei war. „Das kann, aber muss kein Vorteil für uns sein“, meint Marco Sadowski, der ganz sicher nur auf Mazzola, Dér und El Hadje verzichten muss. Aber auch hinter den Einsätzen von Brackmann, Sattler und Adams stehen noch noch Fragezeichen.

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