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Überraschend glatter Derbysieg des TuS Grünenbaum

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Von: Axel Meyrich

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TuS Ennepe Langzeitturnier SC Lüdenscheid TSV Rönsahl
Mit einem 4:1-Sieg über den SC Lüdenscheid haben sich Jan Marczinkowski (re.) und der TSV Rönsahl die Chancen auf den Finaleinzug beim Langzeitturnier des TuS Ennepe aufrecht erhalten. © Axel Meyrich

Die Entscheidung, wer beim Langzeitturnier des TuS Ennepe um den Bergmann & Partner-Cup ins Finale (Samstag, 17 Uhr, FK-Söhnchen-Arena) einzieht, fällt erst am dritten und letzten Vorrundenspieltag, der am Donnerstagabend stattfindet. 

Halver - Kandidaten in der Gruppe A sind Gastgeber TuS Ennepe und der TSV Rönsahl. In der Gruppe B haben der TuS Grünenbaum und der SC Radevormwald noch Chancen aufs Endspiel.

– Im Einzelnen:

TSV Rönsahl – SC Lüdenscheid 4:1 (2:0): Der SCL spielt nach seiner 1:4-Niederlage gegen den TSV nun um Platz fünf. Bei Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke begannen beide Team erstaunlich aktiv. Die besseren Chancen hatte der TSV. Zweimal Lüthy (8./11./Latte) und Marczinkowski per Fallrückzieher (15.) hätten eigentlich die Führung besorgen müssen, auf der Gegenseite scheiterte allerdings auch Schwenck per Strafstoß an Ackermann (13.). Die Mannschaft mit der klareren Spielidee war indes die Kewitsch-Elf. Marczinkowski (21.) und Hürter (35.) brachten die „Twente“ bis zur Pause mit 2:0 in Front. Aber: Der SCL kam engagierter aus der Pause, schaffte durch Yilmaz (52.) direkt den Anschluss und hatte danach sogar den Ausgleich auf dem Fuß.

Seinen kleinen „Hänger“ überwand der TSV aber relativ schnell und legte in der zunehmend nickliger und kleinteilig werdenden Partie durch D’Ermiliis (56.) und den eingewechselten Rösges (83.) noch zwei Treffer zum 4:1-Endstand nach.

Starker Jannik Hammann

TuS Grünenbaum – TuS Stöcken-Dahlerbrück 3:0 (3:0): Schon zur Pause hatte die abermals stark ersatzgeschwächte Scheerer/Schulte-Elf die Weichen auf Sieg gestellt. Grünenbaum presste, angeführt von einem ganz starken Youngster Jannik Hammann, sehr flexibel, ließ den TSD nicht zur Entfaltung kommen. Kühnel per wuchtigem Kopfstoß unter die Latte (14.), ein Eigentor von TSD-Kapitän Wieczorek nach Gawron-Freistoß (22.) und Kühnels Lupfer aus spitzem Winkel (36.) bescherten Grünenbaum bereits zur Pause eine komfortable Führung.

Nach dem Wechsel hatte der TSD dann deutlich mehr vom Spiel, womöglich auch dem Umstand geschuldet, dass mit Hammann, Höngen und Wand drei Grünenbaumer Leistungsträger draußen blieben. Der Anschlusstreffer, den sich die Klatt-Elf verdient gehabt hätte, gelang indes nicht.

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