Mayer-Team erreicht das Heim-Finale

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uS-Torjäger Gian-Marco de Luca, der sich in dieser Szene gegen zwei Gegenspieler behauptet, brachte den Favoriten im Kreispokal-Halbfinale in Führung.

Müschede - Auf dem Weg ins „Finale dahoam“ hat sich der TuS Langenholthausen keine Blöße gegeben. Der Landesligist setzte sich am Sonntag im Kreispokal-Halbfinale der Saison 19/20 beim A-Kreisligisten SV Herdringen/Müschede verdient, aber letztlich glanzlos mit 3:0 (1:0) durch und löste damit erwartungsgemäß das Ticket für das Endspiel am kommenden Sonntag in der eigenen Düsterloh-Arena.

Finalgegner der Mayer-Elf ist Staffel-4-Bezirksligist TuRa Freienohl, der sich im zweiten Semifinale mit 6:4 nach Elfmeterschießen gegen den Ligarivalen TuS Sundern behauptete.

Im ersten Pflichtspiel in Pandemie-Zeiten benötigte der TuS Langenholthausen rund eine Viertelstunde, um in die Gänge zu kommen. Die erste Chance der Partie besaß der Underdog durch Samir Aribi, der nach einem Angriff über die linke Außenbahn das Gehäuse knapp verfehlte (2.). Kurz darauf brannte es nach einer Kessler-Ecke und Kopfballverlängerung von Falk Fischer auf der Gegenseite lichterloh. Wegen einer Zerrung war für Fischer nach dieser Aktion bereits Schluss, für den Kapitän brachte Trainer Uli Mayer Janik Hülsmann, für den der Nachmittag ganz bitter enden sollte. Kurz nach der Pause knickte „Hülse“ nach einem Zweikampf mit dem Knie weg. Die Partie musste für rund eine Viertelstunde unterbrochen werden. Hülsmann, bei dem die Kniescheibe rausgesprungen sein soll, wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Zum Zeitpunkt dieses Schock-Moments stand es schon 2:0 für den Landesligisten, bei dem zunächst Kessler (23.) und dann Menke (32.) jeweils per Kopf nur den Pfosten getroffen hatten. In Minute 33 aber war’s dann passiert. Rechtsverteidiger Brüll hatte sich bis auf die Grundlinie durchgetankt und dann butterweich für Gian-Marco de Luca serviert, der eiskalt vollendete (33.). Nur zwei Minuten später scheiterte de Luca nach einem kapitalen Schnitzer der SG-Hintermannschaft an Torhüter Paech, der sich auch direkt nach Wiederanpfiff gegen den TuS-Torjäger auszeichnen konnte. Gegen Kesslers Abschluss nach Kellermann-Zuspiel war der Keeper jedoch machtlos – 0:2 (48.).

Nach der Hülsmann-Verletzung und längerer Spielunterbrechung war es erneut Lukas Kessler, der mit dem schönsten Tor des Tages für die Entscheidung sorgte. De Luca leitete den Angriff mit einem Zuckerpass auf Beutler ein. Der Regisseur behielt auf dem linken Flügel die Übersicht und legte quer in die Box auf den heraneilenden Kessler, der sich nicht zweimal bitten ließ und locker einschob (78.). Beutler, de Luca und Kessler hätten danach das Ergebnis in die Höhe schrauben können, auf der Gegenseite verpassten erst Buse (90., Klima hält prächtig) und dann Aribi (90.+6) den Ehrentreffer.

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