Pokaltraum erfüllt: Mayer-Team gewinnt Heim-Finale

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So jubelt der Sieger: Der TuS Langenholthausen gewann am Sonntag erstmals in der Vereinsgeschichte den Arnsberger Kreispokal.

Langenholthausen  - Ein Jahr nach dem 100-jährigen Vereinsgeburtstag und dem erstmaligen Landesliga-Aufstieg krönte sich der TuS Langenholthausen am Sonntag zum Pokalsieger des Fußballkreises Arnsberg. Die Grün-Weißen gewannen das Heim-Finale gegen den Bezirksligisten TuRa Freienohl mit 2:0 (1:0) und schrieben damit ein neues Erfolgskapitel in ihrer Vereinsgeschichte.

Es war ein ebenso intensives wie packendes Finale. Der Bezirksligist warf kämpferisch alles in die Waagschale, agierte aus einer guten Ordnung heraus und verlangte dem Favoriten über weite Strecken alles ab. „Respekt vor Freienohl. Die haben es toll gemacht. Trotzdem: Wir sind verdienter Pokalsieger“, meinte der Langenholthausener Erfolgscoach Uli Mayer, nachdem sein Team den „Pott“ unter wolkenverhangenem Himmel jubelnd in die Höhe gestreckt hatte. Der erste Pokalsieg in der Vereinsgeschichte, er wurde angemessen gefeiert.

Der Landesligist stand bei Ballbesitz der Gäste tief, machte die Räume dadurch sehr eng und schaltete bei Balleroberung blitzschnell um. So auch in Minute 19, als sich nach einem Fehler im TuRa-Aufbau Falk Fischer auf dem linken Flügel durchtankte und tafelfertig für Tim Rademacher servierte. Der Routinier behielt die Übersicht und vollendete kompromisslos zum 1:0. Es war die erste Großchance der Mayer-Elf – und die wurde eiskalt verwertet.

Sieben Minuten später war es wieder Fischer, der auf seiner linken Seite durchgebrochen war, diesmal selbst abschloss und lediglich den Außenpfosten traf (26.). Gegen Brülls Kopfball nach Kessler-Freistoß war TuRa-Keeper Erlmann zur Stelle (29.). Auf der Gegenseite hatte auch Freienohl im ersten Durchgang die eine oder andere gute Offensivaktion, richtig zwingend war der Bezirksligist aber (noch) nicht. Kurz vor der Pause forderten die Gäste und insbesondere deren Anhang lautstark einen Strafstoß, als Keute nach einem Zweikampf mit Menke in der „Box“ zu Boden ging. „Menke stellt in der Aktion nur seinen Körper rein, spielt aber nicht Foul. Definitiv kein Elfer“, meinte Uli Mayer im Nachgang. Schiedsrichter Gerlach (Winterberg) hatte es auch so gesehen, für Freienohl aber war der Referee spätestens zu diesem Zeitpunkt der Buhmann.

Nach dem Wechsel bemühte sich TuRa um den Ausgleich und lief immer wieder an, Langenholthausen aber stand defensiv zunächst weiter gut und fuhr gefährliche Gegenstöße. Kessler schoss nach Fischer Steilpass zwar vorbei (49.), der Angreifer wurde in Minute 71 aber zum Wegbereiter des 2:0. Nach Fischer-Pass auf Kessler legte Letztgenannter die Kugel per Außenrist quer auf den langen Pfosten, wo Tim Schulte-Schmale einnetzte. Es war ein Angriff wie aus dem Lehrbuch.

TuRa aber gab sich nicht auf und erhöhte das Risiko. Gegen Grafs Kopfball rettete TuS-Keeper Grete, den Nachschuss setzte Bergknecht knapp am Kasten vorbei (74.). Graf (79.), der starke Regisseur Müller (86.) und zweimal Ehm (86./87.) scheiterten danach ebenfalls an Grete, der die „Null“ festhielt. Der Rest war Langenholthausener Siegerjubel.

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