Fußball

Der Meistermacher sprüht vor Energie

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Die Neuzugänge des TuS Langenholthausen (von links): Felix Schulte-Weber, Jannik Hülsmann, Tim Schulte-Schmale, Adis Burnic, Nico Assmann und Matthes Schröder.

Langenholthausen – Mit Hütchen und einer Kladde unterm Arm war Uli Mayer am Dienstagabend der erste, der die Kunsthalme der Düsterloh-Arena betrat. Der 51-Jährige, der den TuS Langenholthausen in der vergangenen Saison vorzeitig zum Titelgewinn in der Bezirksliga 4 und damit zum größten Erfolg in der nun 100-jährigen Vereinsgeschichte führte, sprühte beim Trainingsauftakt des Neu-Landesligisten förmlich vor Energie.

„Die Vorfreude auf die Landesliga ist groß“, betonte der Meistermacher aus Müschede, der die neue Herausforderung mit großer Zuversicht angeht und fest davon überzeugt ist, dass sein Team, das in der „Bundesliga des Sauerlandes“ einen Rekord für die Ewigkeit hinlegte und ungeschlagen die Serie beendete, personell gerüstet ist für die höhere Spielklasse. 

Die Gründe für diese Zuversicht, sie liegen auf der Hand. Der TuS verfügt über eine eingespielte Einheit, in der mehrere Akteure wie Torben Ochs, Tim Rademacher oder Falk Fischer schon Landesliga oder höher gespielt haben. Aus dieser schlagkräftigen Truppe haben sich lediglich Rene Weißbach (BSV Lendringsen), Lars Kabath (SuS Langscheid/Enkhausen) und Philip Fischer (SG Finnentrop/Bamenohl) verabschiedet. Während Weißbach und Kabath in der Meistersaison eher von der Bank kamen, zählte Fischer zum Stammpersonal. 

Sein Abschied zum Westfalenliga-Vize Finnentrop/Bamenohl ist für Mayer fraglos ein Verlust, auf der Gegenseite hat der TuS aber mit Jannik Hülsmann (TuRa Freienohl), Matthes Schröder (FSV Werdohl), Felix Schulte-Weber (TuS Müschede) und Tim Schulte-Schmale vom Stadtnachbarn SG Balve/Garbeck vier richtig gute externe Akteure verpflichtet. Hinzu kommen die sehr talentierten Spieler Nico Assmann und Adis Burnic aus der eigenen Zweitvertretung. Sowohl qualitativ als auch quantitativ hat der TuS nach Einschätzung des Cheftrainers nochmals zugelegt für die neue Spielrunde. 

Apropos Qualität: Uli Mayer kennt und schätzt das Niveau in der Landesliga 2, in der seine Mannschaft nun um Punkte kicken wird. „Die Landesliga ist etwas anderes als Bezirksliga. Das Niveau ist höher, es gibt dort keine Mannschaft, die nach 70 Minuten körperlich einbricht. Oder einbricht, wenn sie mental unter Druck gerät. Da benötigst du volle Konzentration über 90 Minuten plus x“, betont der 51-Jährige, „und es wird in allen Mannschaftsteilen deutlich mehr organisiert.“ 

Am Samstag erstes Testspiel in Sundern

In der rund sechswöchigen Vorbereitung will Mayer seine Schützlinge nun einstimmen auf das, was ab Mitte August auf den Aufsteiger warten wird. Knackig werde die Vorbereitung, versprach Mayer seinen Jungs. „Wir werden aber von Beginn an sehr viel mit dem Ball arbeiten“, ergänzte der Müscheder. Primäres Ziel des Aufsteigers ist es laut Mayer, „möglichst schnell in der Liga anzukommen. Natürlich wollen wir die Klasse halten. Schön wäre ein einstelliger Tabellenplatz.“ 

Seinen ersten Probelauf absolviert der TuS Langenholthausen bereits am kommenden Samstag (15 Uhr) mit einem Duell beim letztjährigen Ligarivalen TuS Sundern im Röhrtal-Stadion. 

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