FSV Werdohl testet gegen den Hörder SC

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Falk Fischer (links) und die FSV Werdohl testen am Sonntag ihre Form gegen den Hörder SC.

WERDOHL - Nach fünf Trainingseinheiten trägt Fußball-Landesligist FSV Werdohl am Sonntag (15 Uhr, Riesei-Stadion) sein erstes Testspiel in der Vorbereitung auf die Rückrunde aus. Gegner der Mannschaft von Trainer Carsten Minker ist der Dortmunder Bezirksligist Hörder SC.

Eigentlich hätte der HSC auf die Werdohler Zweitvertretung treffen sollen. Nachdem aber das Nachholspiel der FSV II in der Bezirksliga beim FC Hilchenbach kurzfristig für Sonntag angesetzt wurde, übernahm die Landesliga-Elf den Testgegner.

In der Kürze der Zeit konnte Minker über den Kontrahenten keine belastbaren Informationen einholen, was für den FSV-Coach aber nicht allzu dramatisch ist. „In so einem Spiel haben die Stärken und Schwächen des Gegners nicht höchste Priorität, sondern die eigene Mannschaft“, betont Minker. Und von der erwartet er die „absolute Bereitschaft“, wünscht sich, dass sich die Akteure auf ihren Lieblingspositionen zeigen.

Ganz unwichtig ist das Ergebnis für Minker aber nicht, auch wenn die Werdohler noch nicht um Punkte kämpfen. „Wir wollen gut spielen und uns weiterentwickeln. Da kann ich nicht zufrieden sein, wenn wir gegen einen Bezirkligisten zuhause 0:3 verlieren sollten“, stellt der Trainer klar.

In den bisherigen Einheiten setzte Minker auf eine Mischung aus konditionellen und spielerischen Schwerpunkten. Ins Training eingestiegen sind mit Gian-Marco De Luca und Winter-Neuzugang Bartos Mura auch zwei zuletzt Langzeitverletzte. De Luca soll nach seiner Schulterblessur selbst entscheiden, ob er gegen Hörde bereits einen Kurzeinsatz absolvieren will.

Auch beim ehemaligen Lüdenscheider Rot-Weißen Mura, der nach seinem Kreuzbandriss neun Monate „raus“ war, will Minker keinen Druck aufbauen. Sicher verzichten muss der Werdohler Coach lediglich auf Torwart Simon Felbick, der sich im Januar beim Hallenturnier in Plettenberg einen Riss im Wadenbeinköpfchen zugezogen hatte. Die Verletzung soll jedoch konsvervativ behandelt, also nicht operiert werden.

„Wir hoffen, dass er in etwa zwei Wochen wieder einsteigen kann“, so Minker. Kosta Sarris, Onur Benli, Rejhan Zekovic, Emre Aydin und Dustin Langenberg sollen in Hilchenbach für die zweite Mannschaft auflaufen. - Von Christian Müller

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