FSV Werdohl startet gegen Olpe in die Rückserie

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Der Einsatz von FSV-Kapitän Manuel Sander ist nach einem Schlag auf den Knöchel fraglich.

WERDOHL -  Fußball-Landesligist FSV Werdohl startet am Sonntag (15.30 Uhr, Riesei-Stadion) in die zweite Saisonhälfte. Trainer Carsten Minker blickt dem Rückrunden-Auftakt jedoch mit gemischten Gefühlen entgegen. Und das hat mit dem Verlauf der Vorbereitung zu tun.

Ein bisschen Zähneknirschen ist schon dabei, wenn Minker auf die Vorbereitung auf die Rückrunde zurück blickt. Denn die FSV hat in den meisten ihrer Testspiele nicht oder nur phasenweise überzeugt. „Damit kann ich nicht zufrieden sein, das war holprig“, findet der Trainer deutliche Worte und ergänzt: „Ab Sonntag, 15.30 Uhr, hat das keinen Wert mehr.“

Dann nämlich wird im Riesei-Stadion das Heimspiel gegen die SpVg Olpe angepfiffen, das erste Meisterschaftsspiel des neuen Jahres für die FSV. Der Tabellenzweite hat in der Winterpause seinen ohnehin hochkarätig besetzten Kader nochmals aufgerüstet, mit Dirk Hennecke, Andreas Weber (beide vom SV Ottfingen), Sascha Rokitte (SV Rothemühle) und Lukas König (FC Hennef) vier weitere Akteure hinzu geholt. „Sie werden unabhängig von unserem Ergebnis am Saisonende unter den Top Drei landen“, zollt Minker der SpVg Respekt.

Gleich in der ersten Begegnung nach dem „Winterschlaf“ werden die Werdohler also richtig gefordert sein. Vor allem das Umschaltspiel der Olper, die das Hinspiel gegen die FSV mit 3:2 für sich entschieden, flößt Minker Respekt ein. „Wenn wir zulassen, dass Olpe auf fremden Platz in seine Kontersituationen kommt, dann wird es schwierig für uns“, unterstreicht der FSV-Coach.

Wohl auch um dem vorzubeugen, setzte Minker in dieser Woche einige Übungen in puncto Schnelligkeit auf den Trainingsplan. „Damit wir mit voll geladenem Akku angreifen können“, sagt er. Priorität genießt aber, daraus macht Minker keinen Hehl, die Defensive – unabhängig davon, dass der Gegner Olpe heißt und im Angriff einiges an Schlagkraft mitbringt. „Wenn wir jedes Mal drei Gegentreffer kriegen, werden wir nicht allzu viele Spiele gewinnen“, merkt Minker lapidar an.

Zumindest im letzten Testspiel am vergangenen Dienstag gelang es seinen Schützlingen jedoch, den eigenen Kasten sauber zu halten. Das 1:0 gegen das Westfalenliga-Schlusslicht SV Hohenlimburg wertet der Werdohler Trainer als wichtiges Signal, und zwar nicht nur nach außen: „Wenn sie zu Null spielen, ist das auch für die Jungs eine Glückseligkeit.“

Personell scheinen die Voraussetzungen vor dem Kräftemessen mit dem Tabellenzweiten gut. Es gibt nur wenige Fragezeichen. Manuel Sander bekam gegen Hohenlimburg einen Schlag auf den Knöchel, trainierte am Donnerstag nicht. Sein Einsatz ist genauso fraglich wie der von Falk Fischer (grippaler Infekt). Definitiv noch keine Option ist laut Minker Ersatztorwart Simon Felbick, der noch unter Knieproblemen leidet. - Von Christian Müller

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