Schmale verlässt die FSV Werdohl im Sommer

+
Bricht seine Zelte am Riesei nach der laufenden Serie ab: Alexander Schmale.

Werdohl - Sportlich gibt es beim Fußball-Landesligisten FSV Werdohl nach dem personellen Umbruch im vergangenen Sommer mit Rang vier zur Winterpause wenig zu beanstanden, umso mehr überrascht diese Personalie: Alexander Schmale, seit eineinhalb Spielzeiten sportlicher Leiter bei der FSV, bricht zum Ende der laufenden Saison seine Zelte am Riesei ab.

Auch als Spieler – Schmale ist im Team von Nils Böttcher und Marco Polo Stammtorhüter – steht der Lüdenscheider den Lennetalern nach dieser Serie nicht mehr zur Verfügung.

„Dieser Schritt fällt mir schwer. Trainerteam und Mannschaft hängen mir sehr am Herzen“, betont Alexander Schmale, der bei der FSV zur Saison 2017/18 den Posten des Sportchefs von Carsten Minker übernommen hatte und bei den Werdohlern in dieser Funktion auch zum Vorstandsteam zählt.

Als Grund für seinen Abschied nach nur zwei Jahren führt der Lüdenscheider mit Blick auf die künftige sportliche Ausrichtung der FSV „unüberbrückbare Differenzen“ mit anderen Entscheidungsträgern an. Schmale: „Das Gros des designierten neuen Vorstands hat andere Vorstellungen als ich.“ Den bisherigen Vorstandskollegen hat Schmale seine Entscheidung längst mitgeteilt, am Dienstagabend informierte er dann die Mannschaft über seinen Entschluss. „Ich wollte über den Jahreswechsel keine Unruhe hereinbringen und habe daher bis zum Trainingsauftakt gewartet“, erläutert Schmale, der mit dem Rangvierten in der zweiten Saisonhälfte noch viel vor hat: „Ich möchte mit der Mannschaft weiter erfolgreichen Fußball spielen und mich mit dem größtmöglichen sportlichen Erfolg verabschieden.“

Als Spieler sucht Alexander Schmale nun nach einer neuen Herausforderung, als Sportlicher Leiter aber möchte er nicht mehr fungieren.

Bei der FSV hat derweil die Suche nach einem neuen Sportchef begonnen. „Wir sind bereits aktiv auf der Suche“, sagt Geschäftsführer Gert Scheumann. Parallel soll am Riesei auch die Trainerfrage schnellstmöglich geklärt werden. Erste Ansprechpartner seien Nils Böttcher und Marco Polo. „Wir sind mit deren Arbeit sehr zufrieden“, hofft Scheumann auf den Verbleib des Duos.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare