FSV erwischt einen eher gebrauchten Tag

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Rejhan Zekovic (links) und die FSV Werdohl wirkten nach den vielen Einheiten und Vorbereitungspartien der vergangenen Wochen platt und kassierten gegen den FC Iserlohn am Sonntag eine freilich verschmerzbare 0:4-Niederlage.

Werdohl - Exakt zwei Wochen vor Saisonstart erwischte Landesligist FSV Werdohl einen eher gebrauchten Tag. Gegen den ambitionierten Westfalenligisten FC Iserlohn unterlagen die Lennetaler am Sonntag auf eigenem Naturrasen auch in der Höhe verdient mit 0:4 (0:1).

„Das Komplettpaket hat nicht gestimmt. Der FC war galliger und spritziger, ob mit oder ohne Ball. Wir haben keinen richtigen Zugriff bekommen. Aber es gibt so Tage. Das Ding müssen wir abhaken, am Mittwoch geht es gegen Kaan-Marienborn ja schon weiter“, sagte FSV-Trainer Manuel Sander.

Gegen den insbesondere in der Offensive mit Lenz, Nweke oder Gräßer individuell hervorragend besetzten FCI hielt die FSV im ersten Abschnitt noch gut dagegen, gänzlich an die Kette legen ließ sich die Iserlohner Abteilung Attacke aber freilich nicht. Marks (28.) und Nweke (29.) vergaben die mögliche Führung, die Kingsley Nweke im zweiten Anlauf dann aber doch besorgte. Marks bediente Gräßer auf der rechten Außenbahn, und der Ex-FSVer Raphael Gräßer servierte butterweich für „King“ (34.). Ohnehin gehörte Gräßer im ersten Durchgang zu den auffälligsten, weil fleißigsten Iserlohnern, vergab aber aus glänzender Position das mögliche 0:2 (41.) zur Pause.

Mit einer Glanztat von FSV-Torhüter Alexander Schmale gegen den eingewechselten FC-Goalgetter Lukas Lenz begann der zweite Abschnitt, in dem die Werdohler ihre beste Möglichkeit besaßen. Nach Steilpass von Sarris hatte Kessler freie Bahn, schoss aber neben das Gehäuse (55.).

Nach gut 70 Minuten ließen beim Landesligisten dann spürbar die Kräfte nach, während der FCI das Tempo hoch hielt. Lenz traf nach einer Kombination über Meckel und Nweke zum 0:2, Müsse staubte nach einem Freistoß von Sarisoy zum 0:3 ab (76.) Diesen Gegentreffer nahm der ansonsten mehrfach stark reagierende Schmale auf seine Kappe. Machtlos war der Zerberus beim vierten Einschlag, für den erneut Lenz verantwortlich zeichnete (82.). Weil der FC-Kapitän kurz darauf nur den Pfosten traf, blieb es beim 0:4.

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