Fußball-Landesliga

FSV mit Kampf und Wille ins Kellerduell

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Ihren 2:0-Heimsieg gegen den SV Brilon möchte die FSV Werdohl um Marvin Bonevski im Kellerduell gegen Wenden vergolden.

Werdohl – Ein kurzer Blick auf die Tabelle der Fußball-Landesliga reicht, um sich der Bedeutsamkeit dieses 90-Minüters bewusst zu werden: Auf dem Künstgrün am Riesei kreuzen am Sonntag (14.30 Uhr) die FSV Werdohl und die VSV Wenden die Klingen in einem Kellerduell, in dem für beide Mannschaften gilt: „Verlieren ist absolut verboten“.

Mit acht Punkten aus elf Spielen gehen die Lennetaler am schon vorletzten Hinrundenspieltag als Tabellenletzter in dieses Duell gegen den Vorletzten, der bereits eine Partie mehr absolviert und dabei ein Pünktchen mehr gesammelt hat. Bei den Vereinigten Sportvereinen aus Wenden zeigt die Formkurve leicht nach oben, seitdem Jörg Rokitte wieder auf dem Trainerstuhl sitzt. 

Nach dem Rücktritt von Manuel Fernholz sprang Rokitte Anfang Oktober in der Schönau in die Bresche und kehrte somit überraschend schnell zurück an seine alte Wirkungsstätte. Und Rokitte, der in der Saison 2012/13 für ein halbes Jahr auch mal Trainer der FSV Werdohl gewesen war, scheint in Wenden nach seiner Rückkehr auf den Trainerstuhl inzwischen an den richtigen Rädern gedreht zu haben. 

Zwar kassierten die Vereinigten Sportvereine unter Rokitte, der Wenden im Sommer 2018 nach zehn Jahren in die Landesliga zurückgeführt hatte, zunächst Niederlagen in Dröschede (1:3) und gegen Brilon (0:3), mit einem in Unterzahl herausgeschossenen 5:2-Heimsieg gegen den TuS Langenholthausen aber stieß VSV dann den Bock um und legte in der vergangenen Woche gegen hochgehandelte Rot-Weiße aus Erlinghausen ein achtbares 1:1 nach. Zaungast beim Remis gegen Erlinghausen war Fitim Zejnullahu, der das spielfreie FSV-Wochenende nutzte, um den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf und natürlich auch den letzten Hinrundengegner – nächste Woche muss die FSV nach Erlinghausen – zu beobachten. 

"Wenden hat brutal viel Qualität"

„Wenden hat brutal viel Qualität und mit Schöler, Horst, Bublitz oder El Alami Spieler dabei, die höherklassig gespielt haben. Wenden hat richtig viel Geld investiert in diese Truppe. Warum sie nur ein Punkt mehr haben als wir, das ist mir eigentlich ein Rätsel. Mit dem Trainerwechsel aber hat sich bei denen die Grundausrichtung und vielleicht auch die Stimmung geändert“, betont Fitim Zejnullahu, der wegen eines grippalen Infekts die komplette Trainingswoche verpasste. Geleitet wurden die Einheiten am Riesei von „Co“ Zekir Habibi und Kapitän Julian Kroll. 

Am Sonntag aber möchte Zejnullahu unbedingt dabei sein bei diesem Sechs-Punkte-Spiel. „Wir werden – wie in den letzten drei Spielen auch – wieder das Maximum an Leidenschaft und Willen auf den Platz bringen und alles heraushauen, was uns zur Verfügung steht. Wir sind eine Mannschaft geworden, die unangenehm zu spielen ist – und das wird auch Wenden am Sonntag zu spüren bekommen“, zeigt sich der FSV-Trainer kämpferisch. Fehlen wird den Werdohlern lediglich Jonas Klippert wegen einer Verletzung am Sprunggelenk.

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