FSV Werdohl unterliegt SV Hohenlimburg mit 1:4

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Durch die Knieprobleme von Bartos Mura feierte Falk Fischer (links, im Zweikampf mit Kai Forin) nach überstandenem Handgelenksbruch gegen Hohenlimburg früher als geplant sein Comeback für die FSV Werdohl.

Werdohl - Der Abstiegskampf in der Fußball-Landesliga hat sich aus Sicht der FSV Werdohl am Pfingstmontag noch einmal verschärft. Die Mannschaft von Trainer Alen Terzic verlor ihr Heimspiel gegen den SV Hohenlimburg 10 mit 1:4 (0:2) und hat damit nur noch zwei Zähler Vorsprung auf die bedrohten Ränge.

Der erste Warnschuss in diesem temporeichen Duell gab der Mann ab, der sich im weiteren Verlauf noch zur entscheidenden Figur aufschwingen sollte. In Minute 6 traf der oberliga-erfahrene David Kerefidis indes noch das Außennetz des Gehäuses von FSV-Torhüter Simon Felbick. Noch knapper war es allerdings auf der Gegenseite, wo ein Hohenlimburger in letzter Sekunde einen Kopfball von Falk Fischer von der Linie kratzte (9.). Der Winter-Rückkehrer ist gerade erst von einem Handgelenksbruch genesen und rutschte kurzfristig in die Startelf der FSV, weil bei Bartos Mura Kniebeschwerden aufgetreten waren.

Dass die Hausherren Fischers Hochkaräter ungenutzt ließen, rächte sich nach etwas mehr als einer halben Stunde. Nach einer Flanke von der rechten Seite spitzelte Kerefidis die Kugel zum 0:1 in die Maschen (32.). Fast eine Kopie dieser Szene war wenig später das 0:2 (36.), das erneut Kerefidis erzielte. Kurz vor dem Seitenwechsel war die Begegnung für rund fünf Minuten unterbrochen, weil sich Hohenlimburgs Phillip Winkler eine schwere Armverletzung zugezogen hatte und ausgewechselt werden musste. Gelegenheiten zu einer noch deutlicheren Führung für die „Zehner“ vergaben Kerefidis (10.) und Mercan Türkyilmaz (45.+2).

In Durchgang zwei gelang es den Gastgebern, mehr Druck auf die Elf des früheren Werdohler Co-Trainers Roman Reichel aufzubauen. Lohn war der Anschlusstreffer durch Gian-Marco De Luca zum 1:2 (65.) nach einem Freistoß von Murat Kaya. Nur Sekunden später hatte Kaya selbst den Ausgleichstreffer auf dem Kopf, doch das Leder verfehlte das Hohenlimburger Gehäuse minimal. Die FSV musste in der Defensive mehr riskieren, was die Gäste zu Kerefidis drittem Treffer des Tages (75.) sowie zum 1:4-Endstand durch Pascal Kowalczyk (77.) nutzten. Für die Riesei-Kicker wird es damit im Abstiegskampf richtig eng. Der Vorsprung auf den SV Hüsten ist vor dem direkten Duell am kommenden Sonntag auf zwei Zähler geschmolzen. „Es geht seit Wochen in diese Richtung. Jetzt haben wir tatsächlich ein richtiges Finale“, sagte Terzic.

FSV: Felbick – Benli, El Alami, Kaya, Sarris – Breitenbach – R. Zekovic, Fischer (80. Caliskan), Zejnullahu, Sesay – De Luca (86. Intravaia)

SV: Langwald – Ribeiro, Nezir, Tech, Winkler (41. Scichilone) – Türkyilmaz, Forin, Ahakham (80. Ademi), Davulcu – Kowalczyk, Kerefidis (77. Amaral)

Schiedsrichter: Blome (Meschede)

Tore: 0:1 (32.) Kerefidis, 0:2 (36.) Kerefidis, 1:2 (65.) De Luca, 1:3 (75.) Kerefidis, 1:4 (77.) Kowalczyk

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