FSV Werdohl wittert gegen Altenhof "Riesen-Chance"

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Matthes Schröder (links) und die Werdohler richten Blick in der Tabelle sowohl nach oben als auch nach unten.

Werdohl - Trainer Manuel Sander hat die Zeichen der Zeit erkannt: Der Spieltag am Sonntag, wenn die FSV Werdohl in der Fußball-Landesliga den FC Altenhof empfängt (15 Uhr, Riesei-Stadion), bietet eine „Riesen-Chance“, wie der Coach sagt.

Denn mit einem Sieg kann die FSV entweder die Lücke auf die Abstiegsplätze vergrößern oder den Abstand nach oben verkürzen. Dank sei dem Spielplan: Der SV Attendorn, aktuell fünf Punkte vor Werdohl, empfängt zeitgleich den VfL Bad Berleburg, der seinerseits mit vier Zählern Rückstand auf die FSV auf dem ersten Abstiegsplatz 14 steht. Zudem reist der FC Wetter, der einen Punkt mehr auf dem Konto hat als Attendorn, zu RW Erlinghausen, das aktuell einen Zähler hinter Sanders Schützlingen lauert. 

Es ist im Grunde also fast egal, wie die Resultate in diesen beiden Partien ausfallen, sie werden den Werdohlern in irgendeiner Hinsicht entgegen kommen – einen eigenen Sieg gegen den Aufsteiger aus Altenhof freilich vorausgesetzt. 

Der FCA ist binnen einer Woche nach RW Hünsborn am vergangenen Sonntag das zweite Team aus der Gemeinde Wende, das sich am Riesei vorstellt. Bei der 2:4-Niederlage im Hinspiel saß bei der FSV letztmals Sanders Vorgänger Alen Terzic auf der Werdohler Bank. 

Auch deshalb hat der Nachfolger des Iserlohners sich in dieser Saison noch kein eigenes Bild von den Gästen machen können, lediglich über Dritte Informationen eingeholt. „Die Jungs haben teilweise Gardemaß“, stellt Sander sich auf eine vor allem körperlich anspruchsvolle Aufgabe ein, ohne die eigenen Stärken aus dem Blick zu verlieren: „Es liegt auch ein Stück weit an uns, wie gut Altenhof letztendlich sein wird.“ 

Mit in die zweiten 90 Liga-Minuten des Fußball-Jahres nimmt der FSV-Coach die Eindrücke vom Testspiel in Remscheid am Dienstagabend. Das 4:6-Spektakel bei der Elf von Ex-Profi Thorsten Legat hatte angesichts diverser defensiver Mängel Züge eines Schützenfestes. Das soll sich am Sonntag naturgemäß nicht wiederholen. Sander will den Fokus darauf legen, „dass wir wieder eine vernünftige defensive Ordnung haben“. Denn die war auch in den beiden vergangenen Punktspielen (2:0 in Erlinghausen, 0:0 gegen Hünsborn) der Schlüssel zum Erfolg. 

Marcus Brüll könnte nach seinem Comeback in Remscheid in den Kader zurückkehren, Marius Maus nach Ende seines Urlaubs ebenfalls. Kapitän Lukas Kessler wird hingegen wegen seiner in Remscheid erlittenen schweren Prellung am Arm pausieren.

FSV: Grete, Duru – Brüll (?), Akdag, Sesay, Klamann, Schröder, Bektas, Sarris, P. Fischer, Aydin, Maus (?), R. Zekovic, Catalano, F. Fischer, Topcu, Tuz

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