FSV müht sich zu 2:1-Arbeitssieg bei SpVg Hagen 11

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Lass’ dich drücken: Werdohls Kapitän Lukas Kessler (links) und Kosta Sarris (rechts) herzen Torjäger-Routinier Muammer „Bubi“ Topcu, der in Hagen das entscheidende 2:1 für die FSV erzielte.

Hagen - Am Ende konnte er ein wenig darüber lächeln. „Eine schwere Geburt“, atmete Manuel Sander, Trainer der FSV Werdohl, am Sonntag nach dem hart erarbeiteten 2:1 (1:1)-Erfolg in der Fußball-Landesliga bei der abstiegsgefährdeten SpVg Hagen 11 durch.

Mindestens 20 Minuten lang waren die Hagener überhaupt nicht wie ein Drittletzter des Klassements aufgetreten, bereiteten dem Rangvierten aus dem Lennetal zunächst einmal große Mühe. 

Eine Anfangsphase, die deutlich machte: Die Werdohler konnten dieses Spiel gewinnen, die SpVg musste. Wacher im Kopf, schneller auf den Beinen, einfach einen Tick gieriger auf kleine Erfolgserlebnisse – die Gastgeber waren zu Beginn das bessere Team. 

Ging der Versuch von Jan Niklas Jacoby über das Tor noch als Warnschuss durch (8.), war der von Marcel Weiß an den Pfosten des FSV-Gehäuses gedonnerte Freistoß aus halblinker Position schon ein etwas deutlicherer Weckruf (14.). Und als Mark Tumbas Geschoss aus etwa 24 Metern dann hinter Werdohls Torwart Markus Grete zum 1:0 einschlug (18.), hatte das Schlummern bei den Gästen allmählich ein Ende. 

Allerdings: Der Treffer fiel unglücklicherweise in Unterzahl der FSV, weil Philip Fischer gerade mit Leistenproblemen außerhalb des Platzes behandelt wurde. Wenig später musste der Youngster auch endgültig runter. 

So richtig im Spiel war die Sander-Elf erst, als Julian Kroll nach einer halben Stunde per trockenem Flachschuss ins lange Eck den zu diesem Zeitpunkt etwas schmeichelhaften 1:1-Ausgleich erzielte (30.). Ein Tor, das sich die Gäste im Nachhinein verdienten. Weil sie sich in der Defensive Stück für Stück aus der Hagener Umklammerung lösten und im Vorwärtsgang zielstrebiger und präziser wurden. 

Beispiel: Lukas Kessler machte das Spiel breit, schickte auf dem linken Flügel Kosta Sarris steil. Der servierte die Kugel flach ins Zentrum auf den Schlappen von Muammer Topcu, der kurz nach dem Seitenwechsel zur 2:1-Führung traf (54.). Den Hausherren war in der Folge der Wille nicht abzusprechen, doch es wurde selten so brenzlig für die FSV wie nach der Hereingabe von Antwi-Adjej, an der Dimitrios Ropkas hauchdünn vorbeirauschte (67.). 

Die Werdohler hingegen ließen in der Schlussphase den ein oder anderen Konter ungenutzt, so etwa bei der Doppelchance durch Sarris und Bektas (76.).

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