FSV Werdohl will ihre Serie gegen Menden ausbauen

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Die Werdohler um Dustin Langenberg (am Ball), der hier seinem Gegenspieler auf der rechten Außenbahn enteilt, freuen sich auf das Kreisderby gegen den BSV Menden und wollen ihre positive Serie weiter ausbauen.

WERDOHL - Auch wenn jetzt das triste Herbstwetter Einzug hält, am Riesei herrscht trotzdem weiterhin eitel Sonnenschein. Mit dem verdienten 2:0-Erfolg in Erlinghausen ist die Mannschaft von Carsten Minker am vergangenen Sonntag auf den fünften Tabellenplatz geklettert, ist nun seit sieben Partien ungeschlagen und erwartet am Sonntagnachmittag ab 14.30 Uhr den Tabellenzweiten BSV Menden zum Kreisderby im Riesei-Stadion.

„Wir haben am Donnerstagabend noch eine längere Besprechung gehabt“, erzählt Carsten Minker, bei der die gesamte derzeitige Situation beleuchtet wurde. „Das war schon seit längerem geplant, wir wollten nach etwa einem Drittel eine Zwischenbilanz ziehen.“ Und die fiel entsprechend positiv aus, eine Korrektur des Saisonziels nach oben war damit allerdings nicht verbunden. „Wir sind froh über das Erreichte, daran gilt es anzuknüpfen“, sagt der 39-Jährige. „Wir haben jetzt noch sechs richtig gute Spiele bis zur Winterpause, einschließlich des Kreispokalspiels beim TuS Plettenberg. Da freuen sich die Jungs drauf, und sie wollen von diesen Spielen so viele wie möglich gewinnen.“

Angefangen von dem Kreisderby gegen den BSV Menden, aber ein Heimsieg gegen die Mannschaft von Trainer Mark Elbracht ist für die Werdohler beileibe kein Muss. „Das ist eine gute Truppe, die souverän den Aufstieg geschafft hat und nun mit viel Euphorie im Verein an die Arbeit geht. Das sieht man schon daran, dass sie auf alle Sportplätze fahren, um die Gegner zu beobachten. Sie arbeiten zielorientiert und verfügen über einen guten Kader“, erzählt Minker, „gerade nach vorne besitzen sie viel Potenzial.“ Der 20-jährige Ayoub Alaiz ist mit zehn Treffern aktuell der zweitbeste Ligatorschütze, sein Sturmpartner Salomon Tshitungo Kadima hat immerhin schon fünf Tore erzielt. „Dazu kommen die erfahrenen Leipertz-Brüder. Der BSV ist eine gute, eingespielte Truppe“, sagt der Werdohler Trainer. „Menden wird uns einiges mehr abverlangen als zuletzt Erlinghausen und Niederschelden.“

Respekt ist am Riesei vorhanden, aber auch das Wissen um das eigene Potenzial. Schließlich haben die Werdohler in dieser Spielzeit bereits bewiesen, dass sie gegen jeden Gegner bestehen können – nicht nur mit dem 1:1 beim Tabellenführer in Erndtebrück. „Wir haben eine absolut gute Balance zwischen Offensive und Defensive gefunden, und wir wollen auch gegen Menden nach vorne spielen“, betont Minker. „Wir wollen unsere Serie von ungeschlagenen Spielen auf acht erhöhen“, gibt der FSV-Coach die Zielsetzung vor. „Wenn dabei am Ende dann ein Unentschieden herausspringt, ist es auch okay.“ Verzichten muss Minker nur weiterhin auf De Luca. Krämer ist angeschlagen. Die Urlauber Bierkoch, Uzunoglu und Benli stehen wieder zur Verfügung, könnten aber aufgrund des Trainingsrückstandes Kandidaten für die Reserve werden.

Für BSV-Trainer Mark Elbracht ist das Spiel am Riesei der Beginn einer Serie von richtungsweisenden Partien: „Wir haben bislang gegen die Teams von Platz sieben abwärts gepunktet. In den nächsten drei Spielen wird sich zeigen, wohin für uns die Reise geht“ so Elbracht.

FSV: Grete, Felbick – Langenberg, Maus, Sander, Klamann, Zejnullahu, Neuke, Sarris, El Alami, Schröder, Franz, Fischer, Aydin, Intravaia, Tuz, Krämer (?), Bierkoch, Uzunoglu (?), Benli (?)

von Stefan Herholz

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