Fußball-Landesliga

FSV erwartet ein anderes Kaliber

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Nach dem 4:0-Erfolg gegen den FSV Gerlingen am Sonntag steuern Michael Hines und die FSV Werdohl auch im Heimspiel gegen die „Zehner“ aus Hohenlimburg einen „Dreier“ an.

Werdohl - Vier Tage nach dem souveränen 4:0-Erfolg gegen den FSV Gerlingen gibt sich Landesligist FSV Werdohl heute Abend (19 Uhr) erneut am Riesei die Ehre. Zu Gast des Rangdritten ist der vier Zähler schlechter gestellte Tabellenfünfte SV Hohenlimburg 1910.

Zugleich ist dieser 90-Minüter der letzte unter der Regie des Interimsduos Alexander Schmale/Simon Felbick. Schon am Ostermontag im Auswärtsspiel beim FC Lennestadt wird das neue FSV-Trainerduo Nils Böttcher und Marco Polo erstmals auf der Werdohler Trainerbank Platz nehmen.

 „Nachlegen“, so lautet die Zielvorgabe Schmales vor dem Duell mit den von Michael Erzen trainierten „Zehnern“ aus dem Kirchenbergstadion, die am Sonntag den SC Hennen mit 6:1 abgewatscht hatten und demnach mit breiter Brust anreisen dürften. Ohnehin rechnet Schmale mit einem Gegner, „der von einem ganz anderen Kaliber“ sein dürfte als Gerlingen am vergangenen Wochenende. 

„Hohenlimburg hat einige richtig gute Jungs in seinen Reihen, die Qualität und hohes Tempo mitbringen“, betont der FSV-Sportchef und Interimstrainer, „sie werden bei uns deutlich dynamischer auftreten als Gerlingen.“ Schmale verlangt daher eine „gute defensive Grundordnung“ seiner eigenen Elf, die nach der Winterpause in zwei von drei Partien ohne Gegentreffer geblieben ist. 

Die „Null“ soll auch gegen die Mannschaft von Michael Erzen, der in den vergangenen zwei Spielzeiten beim Staffel-4-Bezirksligisten TuS Langenholthausen als Spielertrainer gute Arbeit geleistet hatte, möglichst lange stehen. Schließlich sind die Lennetaler mit ihrer „Abteilung Attacke“ um Lukas Kessler und Rejhan Zekovic immer für einen oder mehr Treffer gut. „Zu Hause wollen wir immer gewinnen. Das gilt auch gegen Hohenlimburg“, verdeutlicht Alexander Schmale. 

Zusammen mit Torhüter-Kollege Simon Felbick wird der Lüdenscheider die Werdohler Startelf im Vergleich zur Gerlingen-Partie umbauen. Umbauen müssen. Melih Akdeniz nämlich knickte am Sonntag um, zog sich eine Zerrung zu und muss daher passen. Für den Rückkehrer könnte der wiedergenesene Kosta Sarris in die erste Elf rücken. Ob er Akdeniz im rechten Mittelfeld eins zu eins ersetzen oder ob eventuell Fischer von der linken auf die rechte Außenbahn wechseln wird, das ließ Schmale offen. 

Am System, dem bewährten 4-4-2, wird es hingegen keine Änderungen geben. Verzichten müssen die Werdohler neben Akdeniz freilich auf den langzeitverletzten „Sechser“ Julian Kroll, aber auch auf Philipp Gryn und Mehmet Bektas (beide Urlaub). 

FSV: Schmale, Felbick – Hines, Rattelsberger, Schröder, Orhan, Spais, Cakmak, Zekovic, Sarris, Kessler, Fischer, El Alami

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