Der Matchplan geht auf

FSV Werdohl gewinnt MK-Duell gegen Menden

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Statt auf der rechten Außenbahn durfte Werdohls Rejhan Zekovic, hier im Zweikampf mit BSV-Kapitän Marcel Dickehut (rechts), im Sturmzentrum wirbeln. Mit Erfolg: Zekovic besorgte neun Minuten vor Schluss den 3:0-Endstand.

Werdohl - Die im Vorfeld von Trainer Manuel Sander geforderte Wiedergutmachung für den blassen Auftritt seiner Elf bei der 0:2-Niederlage in Hüsten wurde erfolgreich betrieben. Mit 3:0 (1:0) behauptete sich die FSV Werdohl am Sonntag gegen den MK-Rivalen BSV Menden und ist mit 29 Zählern nun erster Verfolger von Landesliga-Primus RSV Meinerzhagen.

„Unser Matchplan ist voll aufgegangen. Im Grunde genommen lassen wir über 90 Minuten ja nicht eine ernsthafte Torchance des BSV zu“, wirkte „Manni“ Sander überaus zufrieden mit seiner Mannschaft, die zwar im bewährten 4-4-2-System, aber doch auffällig kompakter im Defensivverhalten agierte. Die Werdohler jedenfalls standen deutlich tiefer als in den vorangegangen Partien, in denen das Pressing eher schlecht als recht funktioniert hatte.

Hines und Cakmak fanden sich zunächst wie auch Schröder etwas überraschend neben dem verletzten Kapitän Kessler auf der Bank wieder. Die rechte Außenbahn wurde von Spais beackert, im Zentrum zogen Kroll und El Alami die Fäden, auf der linken Bahn durfte Fischer von Beginn an ran. Und im Angriff tauchte neben Bektas der fleißige Zekovic auf.

Sander ließ also nicht unerheblich rotieren – und sein Vorhaben ging auf. Nach aggressiver Balleroberung nahm Bektas die Kugel auf und steckte durch für El Alami, der das wohl noch leicht abgefälschte Spielgerät an BSV-Keeper Kluy vorbei mogelte – 1:0 (5.). Der BSV zeigte sich vom frühen Rückstand nicht nachhaltig irritiert, ließ den Ball phasenweise sehr ordentlich laufen. Das Problem aber: Gegen die in allen Mannschaftsteilen sehr gut verschiebenden Werdohler ergaben sich wenig bis kaum Lücken, fehlte zudem im letzten Drittel die zündende Idee. Zwingende Chancen erspielten sich die Mendener jedenfalls gegen die aufmerksame, wache FSV nicht.

Auf der Gegenseite verpassten Spais, der nach scharfer Sarris-Hereingabe aus fünf Metern soeben noch den Fangzaun traf (21.), und Fischer aus der Distanz (29.) den zweiten Treffer.

In den ersten zehn Minuten nach dem Seitenwechsel erwischte der BSV seine beste Phase, doch bis auf einen Schuss von Altmann blieb er weitgehend harmlos. Anders die Gastgeber, die ihre erste Möglichkeit in Durchgang zwei prompt nutzten. Eine sehenswerte Kombination über Sarris, Spais und Zekovic krönte Bektas mit dem 2:0 (63.). Und Bektas war auch am dritten Treffer maßgeblich beteiligt, als er tafelfertig für Sturmpartner Zekovic servierte – 3:0 (81.). Es war zugleich der Schlusspunkt in diesem MK-Derby.

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