Fußball-Landesliga

FSV: Standards ebnen den Weg

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FSV-Youngster Tayfun Secgin (rechts) durfte in der Schlussphase Landesliga-Luft schnuppern. Mit 4:0 schickten die Werdohler den FSV Gerlingen auf die Heimreise. 

Werdohl - Im ersten Heimspiel des Jahres verbuchte Landesligist FSV Werdohl einen am Ende souveränen 4:0 (1:0)-Erfolg gegen den abstiegsbedrohten FSV Gerlingen. Nach einer spielerisch zähen ersten Hälfte nahmen die Lennetaler nach dem Seitenwechsel an Tempo auf und hatten die Partie nach 58 Minuten und Kesslers 3:0 praktisch entschieden.

Die Werdohler erwischten einen Start nach Maß. Nachdem El Alami noch knapp vorbeigezielt hatte (4.), besorgte Michael Hines in der fünften Minute die Führung. Nach einer Zekovic-Ecke und einer zu kurz geratenen Abwehr von Gäste-Torhüter Grebe landete das Spielgerät vor den Füßen des Werdohler Rechtsverteidigers, der sich um die eigene Achse drehte und die Kugel über den nachsetzenden und damit zu weit vor seinem Kasten postierten Grebe in die Maschen hob. 

Ansonsten blieb der Vizemeister im ersten Durchgang mit seinem Sturmduo Kessler/Zekovic gegen gut sortierte Gerlinger weitgehend harmlos. Auf der Gegenseite ließen allerdings auch die Werdohler so gut wie nichts anbrennen. Rattelsberger und Schröder waren in der Innenverteidigung stets auf der Höhe, Orhan und Hines machten die Außenbahnen dicht, und El Alami und Cakmak räumten auf der „Doppelsechs“ auf. Das war solide.

Abschnitt zwei begann so wie der erste – mit einem Werdohler Treffer nach einem Standard. Nach einer durch die Box segelnden Ecke von Cakmak köpfte El Alami den Ball nahezu unbedrängt zum 2:0 (50.). Dieses Tor beflügelte die Lennetaler, die immer besser ins Rollen kamen. Nach einem Zuckerpass von Schröder hatte Kessler freie Bahn – und der erfahrene Angreifer schob eiskalt zum 3:0 ein (58.). Gerlingen bemühte sich zwar auch danach um den Anschlusstreffer und kombinierte mitunter auch flüssig, im letzten Drittel aber fehlten der Brüser-Elf Durchschlagskraft und Kreativität. 

Und als der mit „Gelb“ vorbelastete Rademacher wegen Meckerns von Referee Schlemper, mit dessen Entscheidungen die Gäste zunehmend haderten, mit der „Ampelkarte“ vorzeitig unter die Dusche geschickt wurde, war der Drops endgültig gelutscht. El Alami, der die Kapitänsbinde von Julian Kroll übernommen hatte, verpasste den vierten Treffer nur um wenige Zentimeter (75.), während Schmale im Werdohler Kasten gegen Laube (81.) die Null fest hielt. Den Schlusspunkt setzte schließlich Lukas Kessler, der eine grobe Nachlässigkeit Basoglus eiskalt mit dem 4:0 bestrafte. 

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