Fußball-Landesliga

MK-Derby am Riesei: Parallelen und Unterschiede

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Nico Spais will mit der FSV im MK-Derby nachlegen: Am Sonntag ist der BSV Menden zu Gast auf dem Riesei-Kunstrasen. Allerdings gehen die Kicker aus dem Nordkreis als Favorit in dieses Nachbarschaftsduell.

Werdohl – Vier Spieltage lang drohte das MK-Derby der Fußball-Landesliga zwischen der FSV Werdohl und dem BSV Menden (Sonntag, 15 Uhr, Riesei-Kunstrasen) ein Treffen in trister Eintracht zu werden. Denkste! Sowohl die Gastgeber als auch die Kicker aus dem Huckenohl-Stadion haben die Kurve bekommen und zuletzt erste Erfolgserlebnisse bejubeln dürfen.

Den Start hatten sowohl FSV als auch BSV in den Sand gesetzt. Vier Niederlagen in Folge fürs Zejnullahu-Team, ein Punkt aus drei Spielen für die Schützlinge von Kevin Hines. Und dann der 5. Spieltag: Erst schubsten die Werdohler am Samstag ausgerechnet beim Topteam in Hüsten den Bock um, gewannen 3:2. Am Sonntag dann schossen Nils Kraume und Marcel Hoffmann den BSV zum 2:1-Heimsieg gegen den hoch gehandelten Gast aus Erlinghausen. 

Stimmungsaufheller hüben wie drüben, die von Pokalerlebnissen der positiven Art unterfüttert wurden. Bei der FSV „nur“ im Kreispokal durch den Auswärtssieg beim SC Lüdenscheid (Zejnullahu: „Auf einmal hatten wir binnen 38 Stunden zweimal gewonnen...“), beim BSV im Westfalenpokal gegen den SV Hohenlimburg 10 (nach 0:2-Rückstand noch 3:2). „Natürlich tut das den Jungs gut“, sagt Zejnullahu und berichtet von einer entsprechend guten Trainingswoche, „allerdings sollte nun niemand glauben, dass es gegen Menden ein Selbstläufer wird.“ 

Auch deshalb nicht, weil Zejnullahu eine sehr hohe Meinung vom sonntäglichen Gast hat. „Ich habe Menden vor dem Saisonstart eigentlich unter den ‘Top 3’ der Liga erwartet“, sagt der FSV-Trainer, „und ich bin auch jetzt noch überzeugt, dass die Mendener da noch reinrutschen werden. Der BSV hat Qualität in allen Mannschaftsteilen, immer eine starke Startelf und kann dann noch von draußen gut nachfassen. Wenn du diese Qualität nicht hättest, würdest du auch die 3. Runde im Westfalenpokal nicht erreichen.“ 

Bangemachen allerdings gilt vor dem Derby nicht. „Die Art und Weise bei unserem Sieg in Hüsten hat mir gefallen“, sagt Zejnullahu, „die Art und Weise in den Spielen vorher war auch nicht immer schlecht, aber da haben uns zum Teil Spielglück und Qualität gefehlt.“ Auf jeden Fall mahnt Zejnullahu vor dem Match die Tugenden an, die einem Außenseiter hilfreich sind, um zu reüssieren. „Wir müssen Fußball arbeiten, fleißig sein, wollen dem BSV ein unbequemer Gegner sein“, sagt der FSV-Coach, „unsere Jungs müssen am Sonntag wieder bereit sein zu leiden.“

FSV Werdohl erstmals mit "voller Kapelle"

„Wir haben das Glück, dass wir nun zum ersten Mal aus dem Vollen schöpfen können“, sagt Fitim Zejnullahu beim Blick aufs FSV-Personal. Das bedeutet: Der zuletzt noch gesperrte Mehmet-Ali Bektas kehrt ebenso wie Stavros Karagiorgidis, Fabian Sedlaczek und Jannik Benger in den Kader zurück. Nur hinter dem Einsatz von Philipp Gryn (krank) steht noch ein Fragezeichen. Auf jeden Fall stehen Zejnullahu 24 Akteure zur Verfügung, von denen er 18 nach dem Abschlusstraining für das MK-Derby in den Kader berufen wird.

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