Fußball-Landesliga

FSV: Ein brandgefährlicher Gast

+
Drei Siege und zwei Punkteteilungen verbuchten Kosta Sarris (links) und die FSV Werdohl bei einer Niederlage aus den bisherigen sechs Heimspielen. Am Sonntag trifft das drittstärkste Heimteam auf die zweitbeste Auswärtself der Landesliga 2.

Werdohl - Die Hinrunde in der Landesliga 2 neigt sich dem Ende entgegen, am 1. Advent beginnt bereits die Rückrunde. Der November hält für die FSV Werdohl „nur“ drei Partien parat, die erste steigt am Sonntag (14.30 Uhr) am Riesei gegen den Tabellenvierten RW Erlinghausen.

„Nach dem Sieg in Bad Berleburg müssen wir zusehen, dass wir jetzt einen kleinen Lauf hinbekommen. Mit einem Sieg gegen Erlinghausen wären wir in einer guten Position und hätten Anschluss nach oben“, sagt FSV-Sportchef Alexander Schmale, der seine Rotsperre abgesessen hat und gegen den Heimatklub von BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke in den Werdohler Kasten zurückkehren wird. 

Als Tabellensiebter hat die FSV lediglich drei Punkte Rückstand auf Erlinghausen, am Sonntag könnte das Team von Nils Böttcher und Marco Polo also gleichziehen mit den Rot-Weißen. „Die Mannschaft hat das drin. Wenn wir eine ähnlich gute Leistung auf den Platz bekommen wie in Bad Berleburg, dann traue ich uns einen Sieg zu“, betont Schmale, der großen Respekt hat vor dem Gast aus dem östlichen Sauerland. 

„Erlinghausen hat ein richtig gutes Team, ein schnelles Umschaltspiel und mit Ümral Bahceci auf dem rechten Flügel einen herausragenden Mann mit hohem Tempo. Dieses Spiel ist eine Herausforderung“, sagt der FSV-Sportchef. Auf die Werdohler Hintermannschaft wartet aber nicht allein wegen Bahceci Schwerstarbeit. Mit Pascal Raulf und Bilal Akgüvercin laufen bei Erlinghausen zwei brandgefährliche Angreifer auf, die sich in der Landesliga-Torjägerliste unter den ersten Drei befinden. 

Raulf steht bislang bei 13 „Buden“, Akgüvercin bei deren 10. Mit 34 insgesamt Treffern stellt Erlinghausen keineswegs zufällig die zweitbeste Offensive der Liga. Warnung für die FSV sollte zudem der Blick auf die Statistik sein. Zwölf ihrer 19 Zähler holten die Rot-Weißen auf Plätzen der Konkurrenz. „Wir müssen die Leistung vom letzten Sonntag bestätige, benötigen 120 Prozent Konzentration und Einstellung und müssen im Hinblick auf deren Umschaltspiel und Diagonalbälle hellwach sein“, verdeutlicht Schmale.

Dass die FSV aus einer „geordneten Defensive“ heraus erfolgreich spielen kann, das stellte sie jüngst in Bad Berleburg unter Beweis. Verzichten müssen Böttcher/Polo auf Stürmer Andre Schüngel (Rippenprellung), Julian Kroll (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) sowie Robyn Schoppe, der die FSV im Winter verlassen wird.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare