FSV will Heim-Serie gegen Hohenlimburg verteidigen

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Mit einem Sieg gegen den SV Hohenlimburg könnten Kapitän Lukas Kessler (rechts) und seine Teamkollegen nicht nur Kurs aufs Tabellenmittelfeld nehmen, sondern würden auch ihre Serie vor heimischem Publikum verteidigen.

Werdohl - Ein wenig sitzt die FSV Werdohl in der Fußball-Landesliga vor dem Heimspiel gegen den SV Hohenlimburg 10 am Sonntag (15 Uhr, Riesei-Stadion) zwischen den Stühlen – zumindest tabellarisch gesehen. Denn der einstige Abstiegskandidat schickt sich an, die Metamorphose zum Mittelfeld-Team zu vollziehen.

Sieben Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze weist die Truppe von FSV-Trainer Manuel Sander aktuell auf. Ein Polster, das auf den ersten Blick komfortabel erscheint – und auf den zweiten trügerisch sein kann. 

Zumal Sander nicht nur die Partie gegen den Tabellenvierten aus Hagen, sondern auch das MK-Duell bei Borussia Dröschede am 9. April mit in sein Rechenexempel einbezieht. „Wenn es blöd läuft, gehst du mit null Punkten aus diesen beiden Spielen heraus. Wir müssen da schon wachsam sein“, warnt der Werdohler Coach, und ergänzt: „Wenn dann die anderen ‘unten’ auch noch gewinnen, haben wir plötzlich nur noch einen Zähler Vorsprung.“ 

Geht es nach den Aktiven und Verantwortlichen am Riesei, soll es so weit freilich nicht kommen. Allerdings stellt Sander sich auf voll motivierte Hohenlimburger ein, auch wenn Trainer Marco Slupek und Co. die rund ums Kirchenbergstadion mal mehr, mal weniger offen geäußerten Aufstiegsambitionen bei neun Punkten Rückstand auf Spitzenreiter SC Neheim fürs Erste wohl ad acta legen müssen. 

„Auch wenn für sie nach oben vielleicht nicht mehr viel geht, werden sie trotzdem Anspruch haben, die Saison ordentlich zu beenden“, schätzt Sander die „Zehner“ ein. Dieses Ziel verfolgen jedoch auch die Werdohler – unabhängig davon, ob der Klassenerhalt bereits als gesichert gelten darf oder nicht. „Die Jungs haben in dieser Woche gut trainiert. Sie wissen, warum sie in den Einheiten Gas geben und dass sich das am Ende auszahlt“, gibt der FSV-Trainer die jüngsten Eindrücke von seiner Mannschaft wieder. 

Zudem haben die Lennetaler eine kleine, aber feine Serie zu verteidigen. Die letzte Heimniederlage in der Meisterschaft gab es am 6. November vergangenen Jahres beim 0:2 gegen den SC Hennen. Seither blieben Kapitän Lukas Kessler und Co. vor heimischer Kulisse gegen den Hasper SV (4:2), RW Hünsborn (0:0), FC Altenhof (2:1) und den FC Wetter (2:1) mit zehn von zwölf möglichen Punkten unbezwungen. 

In personeller Hinsicht stimmen die Voraussetzungen dafür, dass die Serie am Sonntag gegen den Ex-Klub des Balver Trainers Roman Reichel hält. Lediglich Emanuele Catalano und Mehmet Bektas fallen aus. Während der im Winter aus Olpe verpflichtete Ex-Plettenberger an einer Schambeinentzündung laboriert, war Routinier Bektas in den vergangenen Tagen krank.

FSV: Grete, Duru – Brüll, Schröder, Maus, Sarris, P. Fischer, Aydin, Günes, Klamann, F. Fischer, Sesay, R. Zekovic, Kessler, Tuz, Topcu

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