FSV: Julian Kroll steht vor dem Comeback

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Redouane El Alami (unten) und die FSV Werdohl wollen zum Rückrundenauftakt noch eine Rechnung begleichen. Gegen den SV Hüsten 09 hatten die Lennetaler im Hinspiel eine 3:5-Niederlage nach 3:1-Führung kassiert.

Werdohl - Es war der 12. August, als die neu formierte Landesliga-Truppe der FSV Werdohl zum Saisonstart Lehrgeld zahlen musste und trotz einer 3:1-Führung und 60-minütiger Überlegenheit ohne Punkte vom Auswärtsspiel beim SV Hüsten 09 zurückkehrte. „Alle bei uns wissen, dass wir mit denen noch eine Rechnung offen haben“, betont FSV-Sportchef Alexander Schmale vor dem Rückrundenauftakt am Sonntag (14.30 Uhr, Riesei).

Keine Frage: Die Lennetaler, die die Hinrunde mit 23 Punkten auf Rang fünf beendet haben und einen Zähler vor den 09ern liegen, haben die 3:5-Niederlage im ersten Saisonspiel nicht vergessen und brennen auf eine Revanche. „So ärgerlich die Niederlage damals auch war: Im Endeffekt war sie auch sehr lehrreich, weil wir daraus die richtigen Schlüsse gezogen haben“, meint Schmale im Hinblick auf die Entwicklung der Werdohler Mannschaft vom Hochsommer bis Spätherbst.

Der Status quo am Riesei – aus rein sportlicher Sicht betrachtet – ist erfreulich, die bisherige Ausbeute aber längst kein Ruhekissen für das Team von Nils Böttcher und Marco Polo. Gegen den SV Hüsten 09 möchte die FSV ihre Erfolgsserie von zehn Zählern aus den letzten vier Partien am Sonntag ausbauen und weiter im oberen Tabellendrittel mitmischen. Und sie möchte das Punktspieljahr 2018, das für die FSV bereits am Freitag, 7. Dezember, mit dem vorgezogenen Auswärtsspiel bei Aufsteiger VSV Wenden endet, unbedingt ohne Niederlage ausklingen lassen. „Gegen Hüsten müssen wir im Prinzip so spielen wie 60 Minuten lang im Hinspiel – nur eben diesmal über 90 Minuten. Und wir müssen uns natürlich cleverer verhalten“, sagt Alexander Schmale.

Insbesondere auf die Werdohler Defensive wartet am Sonntag ein hartes Stück Arbeit, weil die 09er gerade in der Offensive hervorragend besetzt sind und mit 46 erzielten Toren in der Hinrunde das gefährlichste Team der Liga waren. „Wir müssen konsequent gegen den Ball arbeiten und bei Standards hellwach sein“, betont Alexander Schmale, der als Torhüter spätestens seit dem Hinspiel um die Qualität der Hüstener „Scharfschützen“ weiß. Mit Steffen Kern (15 „Buden“) stellt der SV Hüsten einen der Toptorjäger der ersten Saisonhälfte, mit Philipp Völker (10 Treffer) und Christopher Gierse (9) verfügt das Team von Trainer Klaus Borschel, mit dem der Verein bereits für die kommende Saison 2019/20 verlängert hat, zudem über zwei weitere Offensivkräfte mit Knipser-Qualitäten.

Nach einer anständigen Trainingswoche, in der am Umschaltspiel gefeilt wurde, sieht Alexander Schmale die FSV gerüstet für den Rückrundenstart, bei dem neben dem langzeitverletzten Andre Schüngel auch Daniel Dintinger fehlen wird. Der Defensiveckpfeiler hatte sich beim 4:0-Heimsieg gegen den FC Wetter einen Bänderriss zugezogen. Dafür steht Julian Kroll unmittelbar vor seinem Comeback nach überstandenem Kreuzbandriss. Der „Sechser“ ist wieder fit und gegen Hüsten eine echte Alternative.

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