Egal wie: Die FSV will und muss punkten

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Die FSV Werdohl um Fabian Sedlaczek (links) steht gegen Brilon unter Zugzwang.

Werdohl - Mit einem spät herausgeschossen Tor löste Fußball-Landesligist FSV Werdohl am Mittwochabend beim 2:1 gegen den B-Liga-Primus TuS Linscheid-Heedfeld das Ticket fürs Halbfinale im Pokalwettbewerb des Kreises Lüdenscheid, die wichtigere Aufgabe aber steht den Lennetalern erst am Sonntag (15 Uhr, Riesei) mit dem Heimspiel gegen den SV Brilon bevor. Und doch gibt es im Vergleich zum Pokalspiel am Mittwoch eine Parallele. Für die FSV zählt gegen den Tabellenneunten erneut nur das nackte Ergebnis. Ein Sieg muss her – egal wie.

Mit fünf Punkten aus zehn Partien zieren die Werdohler in der Landesliga das Tabellenende, inklusive der Brilon-Partie sind es in der Hinrunde nur noch drei Spiele, die die Werdohler zu absolvieren haben. Drei 90-Minüter, von denen die nächsten zwei – nach dem Heimspiel gegen Brilon geht es daheim gegen die punktgleichen VSV Wenden weiter – absolute Big-Point-Spiele sind.

„Wir fühlen uns zuhause wohl. Es wird jetzt Zeit für einen Dreier am Riesei. Dafür werden wir auch alles in die Waagschale werfen“, sagt FSV-Trainer Fitim Zejnullahu, der sich seit Montag intensiv mit dem Gast von der Jakobuslinde beschäftigt hat. „Brilon ist unangenehm zu spielen. Sie sind taktisch diszipliniert und schalten blitzschnell um. Wir müssen am Sonntag noch unangenehmer sein, benötigen bei Kontersituationen eine gute Absicherung und müssen gleichzeitig mutig sein auf dem Weg nach vorne“, betont Zejnullahu, der mit Ausnahme des Pokalspiels am Mittwoch, in dem er personell rotieren ließ, mit den letzten Auftritten seiner Mannschaft zufrieden war und eine positive Entwicklung erkannt hat.

Die Gäste aus Brilon sind im bisherigen Saisonverlauf eine Art „Alles-oder-Nichts-Team“, das fünf seiner bislang neun Spiele verloren hat und viermal als Sieger den Platz verließ. Punkteteilung? Fehlanzeige. „Sie funktionieren als Mannschaft und kommen über den Teamspirit“, meint Zejnullahu, der Respekt hat vor dem Briloner Kollektiv, aus dem kein Spieler herausragt. Seine bisherigen Siege verbuchte der SVB gegen den BSV Menden (2:1), in Olpe (3:1), gegen Langenholthausen (1:0) und in Wenden (3:0).

Zuletzt setzte es im Derby gegen RW Erlinghausen vor 350 Zuschauern eine 1:2-Niederlage. Auch im Pokalwettbewerb des Hochsauerlandkreises musste sich der SVB den Rot-Weißen aus Erlinghausen geschlagen geben und schied nach einem 0:3 im Achtelfinale aus.

Fehlen werden auf Seiten der Werdohler Nico Spais, Nico Schröder (beide verletzt) und wahrscheinlich auch Philipp Gryn.

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