Fußball-Landesliga

FSV-Trainer Böttcher warnt: "Nicht unten reinrutschen!"

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Zwei Siege, vier Unentschieden und zwei Niederlagen stehen für die FSV Werdohl um Spielertrainer Marco Polo (rechts) bis dato zu Buche. Gegen Aufsteiger SV Brilon soll am Sonntag am Riesei unbedingt der dritte „Dreier“ eingefahren werden

Werdohl - „Wir sollten langsam mal wieder dreifach punkten“, sagt Nils Böttcher mit Blick auf das Landesliga-Tableau. Als Tabellenneunter hat „seine“ FSV Werdohl zwar „nur“ fünf Punkte Rückstand auf Rang drei, aber auch nur noch drei Zähler Vorsprung auf die Abstiegsränge.

„Wir wollen nicht unten reinrutschen“, betont der FSV-Coach vor dem wichtigen Heimspiel gegen den SV Brilon (Sonntag, 15 Uhr, Riesei). Den Aufsteiger aus dem Hochsauerlandkreis hat der FSV-Trainer vor zwei Wochen beobachtet und bescheinigt ihm gehobene Qualität. „Die spielen einen frischen und mutigen Fußball nach vorne mit koordinierten Spielzügen über die Außen“, weiß Böttcher um die Stärken des SV Brilon, der mit 14 Zählern auf Rang sechs notiert wird und erst eine Punktspielniederlage kassiert hat. 

Diese Niederlage kassierte das Team von Stefan Fröhlich vor zwei Wochen beim 0:2 auf dem Bieberg in Gerlingen. Jenem Gegner also, dem sich die Werdohler vor Wochenfrist nach zwei Stand-Gegentoren ebenfalls beugen mussten. Das 1:2 in Gerlingen war aus Sicht der Lennetaler höchst ärgerlich, weil sie gut im Spiel gewesen waren und laut Böttcher „ein Unentschieden verdient gehabt“ hätten. 

Die zweite Saisonniederlage haben die Werdohler in der zurückliegenden Trainingswoche aufgearbeitet und sich zugleich eingestimmt auf die knifflige Aufgabe gegen den Neuling, gegen den die FSV die von Böttcher angesprochenen Außenbahnen dicht machen und das Geschehen möglichst weit vom eigenen Kasten fernhalten will. 

Foulspiele und entsprechend Freistöße in Strafraumnähe gilt es nach dem Negativerlebnis auf dem Bieberg zudem zu vermeiden. Aus einer gut gestaffelten Hintermannschaft heraus wollen die Lennetaler das Spiel kontrollieren und selbst die Initiative ergreifen. Böttcher weiß nach seinen Beobachtungen zwar um die Stärken des Aufsteigers, er hat aber auch Schwachstellen erkannt. Und die liegen in der Rückwärtsbewegung nach Ballverlust. 

Weil die Urlauber allesamt zurückgekehrt sind und bis auf Julian Kroll (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) keine Ausfälle zu beklagen sind, können Nils Böttcher und Trainerkollege Marco Polo nahezu aus dem Vollen schöpfen. Alternativen auf der Bank gilt es reichlich. „Wir sind gut besetzt und spielen zuhause“, sagt Nils Böttcher, „unser Ziel ist daher ein Sieg.“ 

FSV: Schmale, Felbick, Richter – Polo, Schröder, Sarris, Bonevski, Klippert, Kaya, Dintinger, Orhan, El Alami, Belkaious, Akdeniz, Nohl, Karagiorgidis, Sarantidis, Kalaitzis, Bektas, Schoppe, Spais, Zaim, Gryn

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