Eigentor leitet Werdohler Sieg gegen Altenhof ein

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Wie schon in der Vorwoche gegen Gerlingen musste sich die FSV Werdohl (in der Mitte Faruk Cakmak) auch gegen den FC Altenhof eines kämpferisch nicht nachlassenden Gegners erwehren.

Werdohl - Das Wort war unvermeidlich, denn es schien den Spielverlauf nahezu perfekt wiederzugeben. Und darum sprach Manuel Sander, Trainer der FSV Werdohl, es nach dem mühsamen 2:0-Sieg in der Fußball-Landesliga gegen den FC Altenhof es am Sonntag einfach aus: „Arbeitssieg.“

Technische Höhepunkte und Torchancen waren vor allem in den ersten 45 Minuten am Riesei Raritäten. Zwar war die FSV bemüht, dem Kontrahenten das eigene Spiel aufzuzwingen. Doch wenn die Werdohler einmal bis vor das FCA-Tor durchdrangen, dann fehlte im entscheidenden Moment oftmals die Präzision oder das nötige Glück, die Kugel passend zu erwischen. So ging es etwa Kosta Sarris, der an einer scharfen Hereingabe von Lukas Kessler knapp vorbeirauschte (18.). Ähnliches passierte dem Kapitän selbst, als er nach einer Flanke von Rejhan Zekovic ein Luftloch schlug (34.). 

Die Gäste hingegen verzeichneten zwar die ein oder andere Standardsituation in der Nähe von FSV-Torhüter Kürsat Yigit, doch der war stets auf dem Posten, wenn er gebraucht wurde. Zweite Halbzeit, ähnliches Bild: Der FCA sabotierte das Werdohler Spiel immer wieder geschickt, nervte die Hausherren in zahllosen Zweikämpfen und verschleppte dann und wann das Tempo. 

Die Sander-Elf versuchte die Schlinge um den Strafraum der Gäste enger zu ziehen, benötigte beim 1:0-Führungstreffer aber schließlich deren Hilfe. Eine Flanke von Zekovic stocherte Tobias Stevens unglücklich ins eigene Netz (72.). Altenhof versuchte ein Aufbäumen, löste die Abwehrkette auf und schickte in den Schlussminuten gar Keeper Sebastian Stevens mit nach vorn. Die Rechnung ging nicht auf: In der Nachspielzeit schob Kessler die Kugel zum 2:0 ins leere Tor (90.+5).

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