Tuz ebnet der FSV Werdohl den Weg zum 2:1-Sieg

+
Der frühere Lüdenscheider Rot-Weiße Semir Tuz (links, im Zweikampf mit Altenhofs Kevin Becker), stellte per „Doppelpack“ den Werdohler 2:1-Sieg aufs Gleis.

Werdohl - Durchatmen bei der FSV Werdohl: Die Lennetaler haben sich nach dem verdienten 2:1 (1:0)-Erfolg über einen biederen FC Altenhof am Sonntag einen vorerst beruhigenden Vorsprung von sieben Punkten auf die Abstiegszone in der Fußball-Landesliga erarbeitet.

Gegen die Gäste aus der Gemeinde Wenden pflegte die FSV wieder ihr Credo der vergangenen Wochen, im bewährten 4-4-2-System mit zwei Viererketten in der Defensive stabil zu agieren. Dieser Umstand, gepaart mit einfallslos agierenden Altenhofern, bedingte, dass die Anfangsphase weitgehend ereignisarm vor sich hin plätscherte. 

Ein Schuss von Kosta Sarris aus rund 20 Metern, der am FCA-Gehäuse vorbei strich (7.) und ein Schuss von Kebir Yildiz nach Querpass von Tobias Stevens auf der Gegenseite (17.), der den Rücken eines Werdohler Verteidigers traf, gehörten schon zu den absoluten Höhepunkten. 

Nach etwa 25 Minuten drehten die Mannen von FSV-Trainer Manuel Sander aber merklich an der Temposchraube und brachten den Aufsteiger prompt in Bedrängnis. Falk Fischer zog über die linke Seite davon, ließ zwei FCA-Akteure stehen, schoss dann aber Torhüter Marcel Eichler an (27.). Semir Tuz scheiterte mit seinem Versuch aus dem Hinterhalt nach Eckball von Rehjan Zekovic (28.) zunächst noch. 

Doch keine zehn Minuten führte eine erneute Kooperation dieses Gespanns zur nunmehr völlig verdienten 1:0-Führung der Werdohler. Per Traumflanke setzte Zekovic Tuz ein weiteres Mal ein, der drückte die Kugel aus kurzer Distanz mit der Brust über die Linie (37.). 

Nach dem Seitenwechsel ergriff Altenhof etwas stärker die Initiative. Musa Sesay schenkte im Zweikampf an der Mittellinie den Ball her und leitete damit den gelungensten Gäste-Angriff des Nachmittags ein. Prompt musste Werdohls Keeper Markus Grete das Leder nach dem 1:1-Ausgleichstreffer durch FCA-Torjäger Bastian Schildt aus dem Netz fischen (51.). 

Ansonsten aber hatte die FSV die Wendener gut im Griff, ließ in den zweiten 45 Minuten kaum noch einen Torschuss der Gäste zu, die allerdings in der Wahl ihrer Mittel auch arg limitiert waren. So war es am Ende folgerichtig, dass Tuz mit seinem zweiten Treffer (76.) nach erneut scharfer Flanke, diesmal von Falk Fischer, den 2:1-Endstand für die Hausherren besorgte.

FSV: Grete – Sesay, Schröder, Bektas (80. Maus), Sarris – R. Zekovic, Aydin (74. Catalano), Klamann, F. Fischer – Topcu (72. Günes), Tuz 

FCA: Eichler – Wurm, Becker, Wycisk, Schneider – Dincer (71. Zimmermann), Solbach – Yildiz, Stevens, Kustura (80. Betche) – Schildt 

Schiedsrichter: Szkudlarski (Unna) 

Tore: 1:0 (37.) Tuz, 1:1 (51.) Schildt, 2:1 (76.) Tuz 

Zuschauer: 70

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare