FSV Werdohl nimmt Training für die neue Saison auf

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Der neue Sportliche Leiter Alexander Schmale (links) und Trainer Manuel Sander (rechts) präsentierten beim Trainingsauftakt die Neuzugänge der FSV Werdohl.

Werdohl - Unter einem wolkenverhangenen Himmel ist Fußball-Landesligist FSV Werdohl am Sonntag in die Vorbereitung auf die neue Saison gestartet. Trainer Manuel Sander konnte alle seine Neuzugänge inklusive des Sportlichen Leiters und Torwartes in Personalunion Alexander Schmale begrüßen.

„Die Jungs haben alle einen guten Fitnesszustand“, betonte Sander, dass der erste Eindruck von den Neulingen positiv sei – auch und gerade in Bezug auf die Perspektivspieler, die neu am Riesei sind. Neben Rinor Ademi (bisher VfB Altena) gilt dies vor allem für Nico Spais (TuS Neuenrade), Kevin Mrohs (SV Affeln) und den vorerst noch wegen einer Kreuzbandverletzung zum Zuschauen verdammten Robyn Schoppe, der genauso wie Michael Hines und Schmale vom SC Hennen nach Werdohl gewechselt ist. 

Mit Volkan Karadag (TSV Lüdenscheid) besitzt Sander eine Alternative mehr für den Angriff, Rückkehrer Redouane El Alami (RW Lüdenscheid) ist als zusätzlicher Stabilisator für das Mittelfeldzentrum eingeplant. 

Ärgern musste sich Sander derweil über das Fehlen von Marcus Brüll und Matthes Schröder, die dem Auftakt aus zunächst ungeklärten Gründen ferngeblieben waren. Es sind Geschichten wie diese, auf die der FSV-Coach anspielt, wenn er mit Blick auf die neue Saison fordert: „Das Sozialverhalten muss noch wesentlich besser werden.“ Der Trainer erwartet, „dass man mit anpackt, wenn irgendwas ist, und sich nicht immer versucht, abzuseilen“ und er will, „dass wir viel weniger Verspätungen haben“. 

Rein sportlich haben die Werdohler die Latte in der zurückliegenden Saison mit Rang zwei bekanntlich hoch gelegt. „Klar will man sich immer verbessern“, sagt Sander, aber er räumt ein: „Das ist für uns ja nur noch mit Platz eins möglich. So etwas wollen wir aber nicht ausrufen. Wir wollen und müssen nicht aufstiegen.“ 

Dennoch soll der Durchmarsch in das Spitzenfeld der Liga keine Eintagsfliege bleiben. Anvisiert ist laut Sander eine Platzierung unter den ersten fünf, sechs Teams. In den ersten zwei Wochen der Vorbereitung wird der FSV-Tross vornehmlich an der Kraft und der Ausdauer arbeiten. 

Ihr erstes Testspiel absolvieren die Werdohler am kommenden Sonntag gegen Westfalenligist SpVg Olpe. Das dürfte für Schmale und Co. gleich ein echter Prüfstein werden – auch wenn die Ergebnisse in Begegnungen dieser Art stets eher sekundär sind.

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