FSV Werdohl gewinnt Landesliga-Derby gegen den RSV

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Werdohl - Vor 521 Zuschauern rang die FSV Werdohl am Sonntag in einem temporeichen und intensiv geführten Südkreis-Derby der Fußball-Landesliga den RSV Meinerzhagen nieder und feierte mit 1:0 (1:0) den dritten Sieg in Folge.

Torchancen ließen in der stets temporeichen Partie zwar rund eine halbe Stunde auf sich warten. Doch auch ohne diese war schnell erkennbar, dass beide Mannschaften sich für das Prestigeduell – erstmals nach langer Zeit trafen in der Landesliga wieder zwei Teams aus dem Fußball-Kreis Lüdenscheid aufeinander – eine Menge vorgenommen hatten. 

FSV-Coach Manuel Sander hatte nach den urlaubsbedingten Ausfällen von Faruk Cakmak, Redouane El Alami und Marius Maus etwas überraschend den etatmäßigen Offensiv-Allrounder Lukas Kessler neben Julian Kroll ins defensive Mittelfeld beordert, die Meinerzhagener versuchten im 4-1-4-1-System mit geballter Offensiv-Power ihr Glück. In den Zweikämpfen machten die Teams wenig Kompromisse – es ging hoch her, wurde aber nie brutal. 

Nach einer knappen halben Stunde erarbeiteten sich die Gäste aus dem Volmetal allmählich ein leichtes optisches Übergewicht, hatten durch den Ex-Siegener Julian Jakobs auf der rechten Außenbahn erst per Flachschuss (34.), dann nach einer Freistoßvariante über Hakan Demir (36.) erste brauchbare Möglichkeiten. Schiri Liedtke pfiff zudem ein Abseitstor von Andreas Spais zurück (37.). 

Wenig später ging die FSV durch ihren ersten richtig starken Angriff etwas überraschend in Führung: Langer Diagonalball von Muammer Topcu auf Rejhan Zekovic, der donnerte die Kugel an die Latte, im Nachsetzen scheiterte Volkan Karadag, ehe Kessler den Ball zum 1:0 über die Linie drückte (42.). 

Meinerzhagen blieb gegen defensiv fleißige und disziplinierte Hausherren am Drücker und versuchte durch die Hereinnahme des Lüdenscheiders Ewald Platt (46.) sowie etwas später mit dem Ex-Werdohler Fisnik Zejnullahu (58.) die Offensive weiter zu stärken. Doch bei den Abschlüssen hatte der RSV kein Glück, traf Jakobs nach Spais-Flanke die Latte (70.) und der eingewechselte Krämer per Kopf den Außenpfosten (90.+1). 

Werdohl hingegen lauerte insbesondere in den zweiten 45 Minuten auf den vorentscheidenden Konter, stand mit zwei voreinander aufgebauten Viererketten tief und suchte bei Ballgewinn den schnellen Pass in die Spitze. Das hätte bei Karadags Versuch, der den RSV-Kasten um Haaresbreite verfehlte, beinahe zum gewünschten Ergebnis geführt (90.). So aber musste FSV-Torwart Alexander Schmale an der Grundlinie noch dreimal das Zuspiel nach innen unterbinden (90.+3).

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