Fußball-Landesliga

Sander vor FSV-Gastspiel in Olpe: "Energie müssen wir zum Atmen nutzen"

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Die erfahrenen Strategen Matthias Voß (links) und Dennis Rattelsberger dürften auch in Olpe wieder die Innenverteidigung der FSV Werdohl bilden.

Werdohl – Die SpVg Olpe ist für die FSV Werdohl nicht gerade ein Lieblingsgegner. Im Grunde genommen sind die Olper genau das Gegenteil. In den letzten sechs Vergleichen – darunter auch freundschaftliche – gab es keinen Werdohler Sieg, stehen drei Niederlagen und drei Unentschieden zu Buche.

Die Statistik spuckt für die vergangenen 18 Jahre sogar nur sechs Werdohler Erfolge in 27 Duellen gegen die SpVg aus. Am Sonntag (15 Uhr) sind die Lennetaler mal wieder zu Gast im Olper Kreuzbergstadion. Und sie sind gewillt, die Statistik aufzuhübschen und insbesondere die ersten Landesliga-Punkte in dieser noch jungen Saison zu verbuchen. 

Gelingt der Befreiungsschlag ausgerechnet am Kreuzberg? Statistik und der Blick auf die Tabelle sprechen ganz klar für die Gastgeber, die mit sechs Punkten aus drei Spielen ordentlich aus den Startblöcken gekommen sind. Nur das 2:5 in Bad Berleburg fällt aus der Reihe. Apropos Bad Berleburg: Gegen den VfL machten die Werdohler am vergangenen Sonntag trotz der 0:3-Heimniederlage ihr bislang bestes Saisonspiel.

„An diese Leistung vom letzten Sonntag wollen wir anknüpfen und noch einige Dinge besser machen. Wir müssen noch abgezockter werden, müssen noch frischer im Kopf sein. Es geht auch darum, Situationen zu antizipieren“, sagt FSV-Trainer Manuel Sander, „und wir müssen noch disziplinierter auftreten. Die Energie müssen wir zum Atmen nutzen und nicht zum Quatschen.“ 

Taktische Disziplin, eine hohe Laufbereitschaft, Einsatzwille und auch der Mut, im Spiel nach vorne eigene Akzente zu setzen, sind für „Manni“ Grundvoraussetzung, um im Kreuzbergstadion für Zählbares infrage zu kommen. „Olpe ist immer ein unangenehmer Gegner gewesen mit gut ausgebildeten Spielern. Das wird ein heißer Tanz für uns“, schärft der FSV-Coach die Sinne seiner Schützlinge. 

Auch Sachsenröder nimmt die Sporttasche mit nach Olpe

Obwohl Sander selbst nach abgesessener Sperre wieder mitwirken könnte, wird er die Partie wegen Knieproblemen wohl lediglich auf der Trainerbank verfolgen. Dafür ist Stürmer Alpay Genc, der gegen Bad Berleburg ebenfalls gesperrt war, eine Option für die Startelf. Das gilt auch für Routinier Thomas Sachsenröder, der vergangenen Sonntag kurzfristig aushalf, einen guten Eindruck hinterließ und auch mit nach Olpe fahren wird – und zwar mit Sporttasche. 

Zurück im Kader ist Batuhan Oral, während der Einsatz des angeschlagenen Tim Dlugolentzki fraglich bleibt. Fraglich ist auch, ob Sander wie zuletzt mit der Personalie Sachsenröder eine weitere Überraschung parat hat. „Mal schauen“, sagt der Trainer, der wohl noch ein Ass im Ärmel hat...

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