Effektive FSV Werdohl deklassiert den SV Hüsten

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In die Mangel genommen: Bilal Yavuz (Mitte) ist gegen die Werdohler Julian Kroll und Marius Maus zweiter Sieger.

Hüsten - Die Torfabrik arbeitet auf Hochtouren: Nach dem 4:2-Erfolg gegen Tabellenführer SG Finnentrop/Bamenohl vor Wochenfrist hat Fußball-Landesligist FSV Werdohl beim SV Hüsten 09 mit 5:1 (2:0) am Sonntag sein zweites Topspiel in Folge gewonnen.

Die Superlative häufen sich bei der Elf von FSV-Coach Manuel Sander: Der Coup in Hüsten war der siebte Sieg in Folge, bei den letzten vier davon erzielten die Werdohler in Summe 20 Tore. Und weil der Tabellendritte Borussia Dröschede sein MK-Derby beim BSV Menden am Sonntag zeitgleich mit 0:2 verlor, ist Werdohl auf Rang zwei zumindest für den Moment der einzig ernst zu nehmende Verfolger des Spitzenreiters Finnentrop (5:0 gegen den TuS Erndtebrück II). 

Zurück zum „Hit“ im Stadion Große Wiese: Was die Sander-Schützlinge, die kurzfristig auf ihren erkrankten Abwehrchef Dennis Rattelsberger verzichten mussten, auf den für sie ungewohnten Naturrasen zauberten, war vor allem im zweiten Durchgang nichts weniger als eine Demonstration der Stärke – gegen einen Kontrahenten, der sich vermeintlich auf Augenhöhe befand. 

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase, in der beide Mannschaften noch ohne die nötige Präzision im eigenen Angriffsspiel agierten, ging die FSV mit der ersten gelungenen Kombination der Partie gleich in Führung. Kosta Sarris schickte Lukas Kessler lang auf die Reise, der steckte durch auf Torjäger-„Oldie“ Muammer „Bubi“ Topcu – 0:1 (22.). Hüsten hatte seine für lange Zeit beste Möglichkeit nach einer scharfen Hereingabe von der rechten Seite, an der im Zentrum aber Chedli Melki und Bilal Yavuz vorbeirauschten (28.). 

Werdohl hingegen zeigte Effizienz vor dem gegnerischen Kasten. Ein Schuss von Rejhan Zekovic wurde zunächst noch abgewehrt, im Nachsetzen drosch Kessler die Kugel in den „Giebel“ – 0:2 (43.). 

In Halbzeit zwei machte die FSV kurzen Prozess, profitierte aber auch davon, dass Hüsten in der Defensive zuweilen jeglicher Zugriff fehlte. Einen Vorstoß von Sarris über den linken Flügel vermochten die Gastgeber nicht zu bremsen, und so schob der Werdohler einfach zum 0:3 (48.) ein. Spätestens das wenig später folgende 0:4 durch Topcu (53.) bedeutete dann eine Vorentscheidung. In der Schlussphase schlug der Routinier mit dem 0:5 ein drittes Mal zu, ehe Chris Haumer mit dem 1:5-Endstand Ergebniskosmetik betrieb.

Hier ein Videobericht vom Spiel:

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