FSV Werdohl fährt mit breiter Brust zum Vierten

Werdohl - Sieben Punkte aus den letzten drei Spielen, dazu ordentliche bis gute Vorstellungen und aktuell ein Polster von sieben Zählern auf die Abstiegsränge der Fußball-Landesliga haben die Brust der FSV Werdohl in den vergangenen Wochen ein Stückchen breiter werden lassen.

Da verwundert es nicht, dass Trainer Manuel Sander mit seinen Schützlingen auch beim Tabellenvierten FC Lennestadt (Sonntag, 15.30 Uhr, Hensel-Stadion) Zählbares ins Visier nimmt.

„Wir sind gut drauf und wollen unsere kleine Serie von ungeschlagenen Spielen fortsetzen. Wir wissen aber auch, dass wir auf eine sehr gute Landesliga-Mannschaft treffen werden und wir eine anspruchsvolle Aufgabe vor der Brust haben“, betont Manuel Sander.

In der Tat gehören die Lennestädter mit zum Besten, was die Liga zu bieten hat. Mit 38 Punkten aus 16 Partien hat sich die Mannschaft von Trainer Jürgen Winkel in der Spitzengruppe festgebissen, verbuchte aus den ersten zwei Partien nach der Winterpause die Maximalausbeute von sechs Zählern (1:0 in Hünsborn, 2:1 gegen RW Erlinghausen) und liegt nur noch einen Zähler hinter den punktgleichen direkten Neheim-Verfolgern Borussia Dröschede und SV Hohenlimburg 1910 und damit auch hinter dem möglichen Relegationsplatz zwei zurück.

Lennestadt zuletzt heimstark

„Über die letzten Jahre gesehen war Lennestadt immer sehr heimstark und verfügt mit Florian Friedrichs über einen brandgefährlichen Torjäger. Aber auch Schmidt, Thöne oder Baser, der auf dem Flügel reichlich Alarm macht und einen starken linken Fuß hat, haben reichlich Qualität“, weiß der FSV-Coach.

19 Punkte holte der FC Lennestadt in bislang acht Partien vor eigenem Anhang, verließ das Kunstgrün im Hensel-Stadion sechs Mal als Sieger. Auf den siebten Heimsieg aber soll der FCL, der am 12. März in einer vorgezogenen Partie den FC Altenhof empfängt, noch sechs Tage warten müssen – zumindest, wenn es nach Manuel Sander geht. „Um da zu bestehen, müssen wir wieder als Mannschaft zusammenarbeiten, kompakt stehen und die richtige Einstellung mitbringen“, sagt der FSV-Coach. 

Nur ein Gegentreffer in den letzten drei Punktspielen

Kompakt gestanden haben die Riesei-Kicker im 4-4-2-System zuletzt nahezu perfekt, kassierten in den vergangenen drei Punktspielen nur einen einzigen Gegentreffer. Die Defensivarbeit, an der alle Mannschaftsteile beteiligt sind, sowie das schnelle Umschaltsspiel könnten auch in Lennestadt der Schlüssel sein.

Verzichten muss Sander auf Torhüter Duru (Zerrung) und Sturmtank „Bubi“ Topcu. Lukas Kessler könnte nach überstandener Prellung am Arm zwar mitwirken, soll aber vorsichtshalber noch eine Woche pausieren. „Wir wollen einfach kein Risiko eingehen“, sagt Sander, der Ahmet Topcu, Erkut Orhan und Benjamin Zekovic am Sonntag an die zweite Mannschaft abgeben wird. „Die Jungs sollen dort Spielpraxis sammeln“, so Sander.

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