FSV hat zum Osterfest nichts zu verschenken

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Werdohls Robert Bierkoch (Mitte) stellte mit seinem späten Treffer beim ersten Aufeinandertreffern in Rothemühle die Weichen auf Sieg. Am Ostermontag wollen die FSV-Kicker den zweiten „Dreier“ gegen den SVR in dieser Serie bejubeln.

Werdohl - Nach dem Punktgewinn gegen Klassenprimus TuS Erndtebrück II und dem 4:3-Auswärtserfolg bei der SG Finnentrop/Bamenohl hat sich die FSV Werdohl mit Blick auf das Landesliga-Tableau aller Sorgenfalten entledigen können, schnuppert aktuell sogar an einer Top-Fünf-Platzierung. Der Elf des SV Rothemühle, die am Montag (15 Uhr, Riesei-Stadion) ihre Visitenkarte abgibt, steht hingegen der Angstschweiß auf der Stirn. Der Ligaverbleib ist in Gefahr.

Von Lars Schäfer

Mit einem wenig beruhigenden Polster von drei Zählern auf die Abstiegsränge wird der SV Rothemühle um Cheftrainer Trainer Maik Wolf am Montag die Reise ins Lennetal antreten. Ziel des österlichen Punktspielausflugs dürften ohne Zweifel drei Punkte sein, doch wenn es nach Carsten Minker und seinen Mannen geht, treten die Gäste die Heimreise mit leeren Händen an. „Wir wollen dieses Heimspiel natürlich gewinnen. Das wird uns auch gelingen, wenn wir die Grundtugenden über 90 Minuten auf den Platz bringen, die Zweikämpfe annehmen, gut sortiert sind und konzentriert zu Werke gehen“, sagt der FSV-Trainer. Im Vergleich zum letzten Auftritt am Riesei gegen den Klassenprimus aus Wittgenstein rechnet der 39-Jährige am Ostermontag mit einer ganz anderen Partie. „Gegen Erndtebrück konnten wir tief stehen, weil der Gegner die Initiative ergriffen hat. Das wird gegen Rothemühle wohl nicht der Fall sein. Und gegen Mannschaften, gegen die wir das Spiel machen müssen, tun wir uns schwer“, so Minker.

Der Nachfolger von Uli Sauerborn in der Rolle des Sportlichen Leiters erwartet „definitiv ein Kampfspiel“, in dem seine Schützlinge die Ärmel hochkrempeln müssen. Das taten Kaya, Sander und Co. auch schon im Hinspiel, als man mit 2:0 auf den grünen Kunsthalmen in Rothemühle nach späten Toren von Bierkoch und Intravaia die Maximalausbeute einsackte. Es war seinerzeit ein glanzloser Werdohler Auftritt, aber ein durchaus effektiver und erfolgreicher. Gegen eine Wiederholung hätte Minker daher keine Einwände.

Werdohler Kader bleibt unverändert

Wie vor jeder Partie hat der Werdohler Übungsleiter auch über die letzten Spiele des SVR reichlich Informationen gesammelt, kennt die Stärken der Wolf-Truppe genauso wie deren Schwachpunkte. „Die Rothemühler Ergebnisse waren zuletzt beachtlich. Nur das 0:5 am vergangenen Sonntag gegen Erndtebrück passt nicht ins Bild. Die Niederlage ist aber deutlich zu hoch ausgefallen“, weiß Minker zu berichten. Nach einem Arbeitsunfall verletzungsbedingt fehlen wird den Gästen am Montag Stürmer Ömer Sönmez, der im vergangenen Sommer von der FSV zum SVR gewechselt war.

Der Werdohler Kader bleibt im Vergleich zur Vorwoche fast unverändert. Marius Maus ist zwar aus dem Urlaub zurückgekehrt, ist aber wie der zuletzt gesperrte Robert Bierkoch ein möglicher Kandidat für einen Einsatz in der zweiten Mannschaft. „Wir werden alle Möglichkeiten, die wir haben, nutzen, um unser Bezirksliga-Team zu unterstützen“, so Minker.

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