Fußball-Landesliga

FSV-Auftakt in knifflige Wochen

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„Wir haben jetzt schwierige Aufgaben vor der Brust“, weiß Nils Böttcher um das ebenso knifflige wie reizvolle Programm, das seiner Mannschaft in den kommenden Wochen bevorsteht. 

Werdohl - Der 1:0-Arbeitssieg gegen den starken Aufsteiger SV Brilon, er kam für die FSV Werdohl in der vergangen Woche angesichts der geringen Punkteabstände in der Landesliga zur richtigen Zeit. 13 Punkte – und damit fünf mehr als der Tabellenvorletzte Borussia Dröschede – sind allerdings kein Ruhekissen.

„Nachlegen“ lautet daher auch die Marschrichtung von FSV-Trainer Nils Böttcher vor dem Heimspiel am Sonntag (15 Uhr, Riesei) gegen den MK-Rivalen BSV Menden. „Wir haben jetzt schwierige Aufgaben vor der Brust“, weiß Nils Böttcher um das ebenso knifflige wie reizvolle Programm, das seiner Mannschaft in den kommenden Wochen bevorsteht. 

In der Liga trifft die FSV nahtlos auf die Topteams. Nach dem Gastspiel des Tabellenzweiten BSV Menden geht es zum Primus Bad Berleburg, danach gastiert mit RW Erlinghausen der Rangdritte am Riesei. Nicht zu vergessen der Achtelfinal-Knüller im Kreispokal am kommenden Mittwochabend gegen den Westfalenligisten RSV Meinerzhagen. 

Die volle Aufmerksamkeit der Werdohler aber genießt zunächst allein der BSV Menden, der unter der Regie seines akribisch arbeitenden Trainers Kevin Hines einen Traumstart mit 19 Punkten aus den ersten sieben Partien hingelegt hatte. Diese 19 Punkte stehen immer noch auf dem Konto der Hönnestädter, weil sie nach der ersten Saisonniederlage in Olpe (0:3) auch im letztwöchigen Topspiel gegen Gerlingen leer ausgingen (1:3) und zudem vom VfL Bad Berleburg vom Platz an der Sonne verdrängt wurden. 

Bitterer als der Verlust der Tabellenspitze aber war für die Mendener sicherlich die Rote Karte, die sich ihr Kapitän Kai Rupprecht einhandelte. Der Führungsspieler ist somit beim Gastspiel am Riesei gesperrt. „Menden hat einen tollen Saisonstart hingelegt. Die Frage ist, ob sie dieses Niveau jetzt halten können“, sagt Nils Böttcher, der dem BSV mit seinem Team am Sonntag nur zu gerne die dritte Niederlage in Serie zufügen möchte. 

Der FSV-Trainer rechnet mit einem galligen Gast, der genau das verhindern möchte. „Die werden eine gute Motivation mitbringen. Die brauchen sie aber auch, wenn sie bei uns spielen“, sagt Böttcher selbstbewusst. Mit Murat Kaya, der in der vergangenen Serie noch für Menden kickte, haben die Werdohler einen Strategen in ihren Reihen, der dem Trainerteam die Stärken und Schwächen seines Ex-Teams aufgelistet hat. 

Demnach will die FSV die Hönnestädter in der Spieleröffnung stören und so zu frühen Ballverlusten zwingen. Murat Kaya selbst gehörte zu sechs Akteuren aus der letztwöchigen Startformation, die in der zurückliegenden Woche aus privaten, beruflichen oder gesundheitlichen Gründen kaum beziehungsweise gar nicht trainieren konnten. Änderungen in der Startelf wird es somit auf jeden Fall geben bei der FSV, zumal Marvin Bonevski und Stavros Karagiorgidis krank und fürs MK-Duell höchst fraglich sind.

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