Fußball-Landesliga

RSV Meinerzhagen gewinnt das MK-Duell mit der FSV Werdohl

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Die Rückkehr an die Tabellenspitze früh im Blick: Dominik Franz (rechts, im Zweikampf mit Matthes Schröder) löste mit dem RSV Meinerzhagen Tabellenführer FSV Werdohl durch einen 4:1-Sieg ab.

Meinerzhagen - Der RSV Meinerzhagen ist zurück an der Tabellenspitze der Fußball-Landesliga: Beim 4:1 (3:0)-Sieg über den bisherigen Primus FSV Werdohl untermauerten die Volmestädter in streckenweiser beeindruckender Art und Weise ihre Ambitionen und siegten auch in dieser Höhe verdient.

Ein Derby als Spitzenspiel Erster gegen Zweiter nach langer Fußballpause: Unter dieser Ballung interessanter Vorzeichen war die Kulisse im Stadion an der Oststraße mit allenfalls knapp 250 Zuschauern eine eher enttäuschende. 

Diejenigen Fans aus Volme- und Lennetal, die da waren, sahen zunächst eine taktisch geprägte Anfangsviertelstunde, in der beide Teams konsequent gegen den Ball verschoben, enorm dicht im Mittelfeld standen und auf den ersten Fehler des Gegners lauerten. Was dem RSV in der Folge wesentlich besser gelang, waren Tempowechsel wie aus dem Nichts. 

Landesliga-Spitzenspiel RSV Meinerzhagen - FSV Werdohl

Wie nach 16 Minuten, als Neuzugang Nik Kunkel, der ein starkes Pflichtspieldebüt für die Blau-Weißen feierte, halblinks im FSV-Strafraum freikombiniert wurde und Werdohls Keeper Alexander Schmale das Leder durch die Beine schob. 

Jetzt hatten die auch defensiv sehr gut organisierten Meinerzhagener Oberwasser. Der von Alex Horst bediente Hakan Aktas verfehlte das Gäste-Tor nach 24 Minuten per Kopf aus aussichtsreicher Position zunächst noch deutlich, um es nur zwei Minuten später besser zu machen. Und zwar um Lichtjahre besser. Flanke Ali Özdemir von rechts, Fallrückzieher Aktas knapp neben den linken Pfosten – ein Treffer Marke „Tor des Monats“ (0:2, 26.). 

Ein Freistoß von Faruk Cakmak, den Jonas Ermes aus 22 Metern zur Ecke lenkte (38.) sollte die beste Werdohler Gelegenheit in Abschnitt eins bleiben. Dafür „klingelte“ es auf der Gegenseite noch einmal. Der wohl leicht touchierte Aktas hob zwar etwas zu spektakulär ab, der Elfmeterpfiff von Referee Paul Lyko (Dortmund) kam dennoch, und die FSV-Proteste hielten sich in engen Grenzen. Sven Wurm verwandelte sicher zum 3:0 (41.). 

Es war die frühe Vorentscheidung im Spitzenspiel, das die FSV nach dem Wechsel etwas offener gestaltete, weil die Gastgeber bisweilen eine Spur zu lässig wurden (Sesay) und zunächst darauf bedacht waren, keinen frühen Anschlusstreffer zu kassieren. Das gelang. 

Die FSV hingegen hatte spätestens nach dem verletzungsbedingten Aus von Kapitän Julian Kroll (67./Knie) den Glauben an die Wende verloren, so dass die beiden finalen Treffer des Tages allenfalls noch statistischen Wert hatten, wenngleich sie jeweils schön herausgespielt waren. 

Erst erhöhte der eingewechselte Andreas Spais auf 4:0 für den RSV, ehe quasi im direkten Gegenzug der ebenfalls eingewechselte Philipp Gryn eine sehenswerte Kombination über Rejhan Zekovic und Lukas Kessler mit dem Treffer zum 4:1-Endstand abschloss.

Das Spiel in der Statistik

RSV: Ermes – Özdemir, Wurm, Kunkel, Franz, Horst, Demir (73. Kerefidis), Platt (58. Gräßer), Buchwalder, Aktas (76. Spais), Sesay 

FSV: Schmale – Rattelsberger, Zekovic, Kroll (67. Orhan), Kessler, Hines, Spais (33. Cakmak), Fischer, Schröder, Sarris, Bektas (80. Gryn) 

Schiedsrichter: Lyko mit seinen Assistenten Cakar und Pleger (Dortmund) 

Tore: 1:0 (16.) Kunkel, 2:0 (26.) Aktas, 3:0 (Foulelfmeter/41.) Wurm, 4:0 (84.) Spais, 4:1 (85.) Gryn

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