FSV will beim Vizemeister als Kollektiv bestehen

+
Stürmer Gian-Marco De Luca hat am Donnerstag im Kreispokal gegen den RSV Meinerzhagen eine schöpferische Auszeit erhalten. Am Sonntag gegen den FC Lennestadt soll der Neuzugang aber für Werdohler Torgefahr sorgen.

WERDOHL - Auf die FSV Werdohl wartet an diesem Sonntag eine schwierige Aufgabe. Schließlich gastiert die Mannschaft von Carsten Minker beim gleichermaßen heim- wie offensivstarken FC Lennestadt (Hensel-Stadion, Anstoß 15.30 Uhr) – immerhin der Vizemeister der vergangenen Saison.

„In Lennestadt muss auf jeden Fall von Anfang an die Einstellung stimmen“, sagt FSV-Trainer Carsten Minker. Großzügige Anlaufphasen, wie sie sich die Werdohler in der Spielzeit schon mehrfach genommen haben, werden Moritz Thöne, Florian Friedrichs und Co. bestrafen. Apropos Friedrichs: Der Goalgetter, der mit zehn Treffern die Torjägerliste anführt, musste am vergangenen Sonntag verletzungsbedingt aussetzen. „Es käme mir nicht ungelegen, wenn dies noch einmal der Fall wäre“, sagt Minker. Allerdings weiß er auch, dass sein Trainerkollege Michael Kurzeja mit Fabian Baumhoff, Dominik Allebrodt und Samed Baser über genügend Alternativen verfügt, die Torgefahr ausstrahlen.

„Am Ende wird diese Mannschaft sicher wieder unter den Top drei zu finden sein“, schätzt Minker, auch wenn er mit seinem Team am Sonntag natürlich dazu beitragen möchte, dass der Weg dorthin für den FC Lennestadt nicht einfach wird. „Wir müssen die Aufgabe wieder als Mannschaft lösen“, sagt Minker, der mit seiner Mannschaft im Abschlusstraining zum ersten Mal über den nächsten Gegner gesprochen hat. Schließlich war der Trainingsbetrieb zuletzt wegen der Wochentagsspiele nur eingeschränkt möglich.

Worauf es am Sonntag im Hensel-Stadion ankommen wird, das legte Carsten Minker seinen Kickern aber bereits ans Herz. „Lennestadt hat letztes Jahr viel mit langen und Diagonalbällen gearbeitet. Da darf unsere Kette nicht ganz so hoch stehen, damit wir nicht gleich mit einem Ball ausgespielt sind“, erzählt der Werdohler Trainer. „Zudem müssen wir gut gestaffelt, einfach dichter stehen. Die Abstände müssen besser stimmen als sonst.“ Das bedeutet, die FSV muss kollektiv eine hohe Laufbereitschaft zeigen und gut verschieben, um „gemeinschaftlich gut zu verteidigen“.

Dass die Lennestädter dann auch auf dem eigenen Kunstrasen Probleme bekommen, dass haben die Werdohler in der zurückliegenden Saison bis zum Seitenwechsel bewiesen. Mit einer verdienten 1:0-Führung waren die Werdohler da in die Kabine gegangen, allerdings auch in Unterzahl nach der sehr umstrittenen Ampelkarte gegen Fischer. Und „nach vorne traue ich uns alles zu“, sagt Minker.

Personell kann der Werdohler Übungsleiter aus dem Vollen schöpfen. Gian-Marco De Luca, Dustin Langenberg, Marius Maus und Moritz Klamann erhielten am Donnerstag im Pokal eine Auszeit, während sich Dominik Krämer mit einer guten ersten Halbzeit für einen Platz im Landesliga-Kader empfahl. Fraglich ist nur der Einsatz von Damiano Intravaia. Der Offensivmann hatte Donnerstag ein Schlag auf das rechte Fußgelenk bekommen.

FSV: Grete – Neuke, Klamann, Zejnullahu, Bierkoch, Langenberg, Sander, Franz, El Alami, Maus, Uzunoglu, Fischer, Intravaia (?), De Luca, Tuz, Krämer

von Stefan Herholz

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare