Fußball-Landesliga

Rückkehr in den Liga-Alltag für den Tagesgast "auf Schalke"

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Das „Heimspiel auf Schalke“ war unvergesslich für die Landesliga-Kicker des TuS Langenholthausen, der nun in den normalen Liga-Alltag zurückkehrt.

Langenholthausen – Das mit 4:1 gegen Rot-Weiß Hünsborn gewonnene „Heimspiel auf Schalke“, es war das Sahnehäubchen im Jahr des 100. Vereinsgeburtstages des TuS Langenholthausen. Ein unvergessliches Erlebnis, das natürlich auch noch Thema in der zurückliegenden Trainingswoche am Düsterloh gewesen ist. „Das Spiel in der Arena war toll. Aber das Thema Schalke ist seit Sonntag erledigt. Der Blick geht nach vorne“, betont TuS-Trainer Uli Mayer, der mit seinem Aufstiegsteam in der Landesliga bislang hervorragend unterwegs ist und nach nach dem außergewöhnlichen Tag in Gelsenkirchen nun zurückkehrt in den fußballerischen Alltag, der alles andere als trist daherkommt.

Mit 15 Punkten aus sieben Spielen tritt Langenholthausen am Sonntag (15 Uhr, Stadion Jakobuslinde) nämlich als starker Tabellenzweiter beim SV Brilon an. Der Gastgeber hat eine Partie weniger in den Knochen als die Langenholthausener und steht bei sechs Zählern, die die Mannschaft von A-Lizenz-Inhaber Stefan Fröhlich beim 3:1 in Olpe und beim 2:1 gegen den BSV Menden eingefahren hat. In den zurückliegenden drei Partien aber ging der SVB komplett leer aus. Dem 0:1 beim VfL Bad Berleburg folgten Niederlagen gegen SC Obersprockhövel (1:3) und zuletzt in Dröschede (2:3). Gegen den Aufsteiger aus Balve wird die Fröhlich-Elf daher mit Sicherheit in die Erfolgsspur zurückkehren wollen. 

Der TuS jedenfalls stellt sich auf einen Gastgeber ein, der gallig sein wird. „Brilon ist ein spielstarker Gegner, der Fußball spielen lässt und kaum lange Bälle schlägt. Und gegen diese Mannschaft müssen wir spielstark dagegenhalten“, sagt Uli Mayer, für den der SV Brilon, der in der Saison 2017/18 Meister der „Bundesliga des Sauerlandes“ wurde, alles andere als ein unbekannter Gegner ist. 

„Wir kennen Brilon noch gut aus Bezirksliga-Zeiten. Damals waren sie taktisch sehr diszipliniert. Aber ihr Spiel hat sich etwas verändert, was sicherlich mit dem Trainerwechsel zu tun hat“, so Mayer. Stefan Fröhlich hatte den SV Brilon nach dem Aufstieg übernommen und ihn in der Landesliga in der Saison 2018/19 auf Anhieb auf Rang vier geführt. 

An der Jakubuslinde wird es beim Gast aus Langenholthausen im Vergleich zum Hünsborn-Spiel „auf Schalke“ Veränderungen in der Startformation geben. Denn Oli Haarmann zog sich in der Veltins-Arena einen Muskelfaserriss zu und fällt für einige Wochen aus. Wahrscheinlich wird auch Kapitän Falk Fischer, der in Gelsenkirchen einen Doppelpack schnürte, wegen Knieproblemen aussetzen. Angeschlagen ist zudem Tim Rademacher (Zerrung). Matthes Schröder, der über eine Bänderdehnung klagt und in den vergangenen Tagen zudem im Urlaub weilte, ist laut Mayer für die Partie in Brilon „keine Option“. Dafür könnte Moritz Klamann, der vor dem Hünsborn-Spiel im Urlaub gewesen war, in die Innenverteidigung zurückkehren.

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