Fußball

MK-Derby am Sonntag im Hönnetal

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Sechs Monate ist das her: Lukas Kessler vom TuS Langenholthausen setzt sich gegen den Drolshagener Christopher Koch durch. Eine Woche später kam der Lockdown, am Sonntag startet der Landesligist mit dem Derby gegen den BSV Menden wieder mit den Punktspielen.

Langenholthausen – Rund 18 Kilometer sind es, größtenteils entlang der Hönne, von der Düsterloh-Arena zum Huckenohl-Stadion. Insofern ist es nicht verkehrt, beim Landesliga-Auftaktspiel am Sonntag (Anstoß 15 Uhr) zwischen dem TuS Langenholthausen und dem BSV Menden von einem Derby zu sprechen.

„Das ist definitiv so“, spürt auch TuS-Trainer Uli Mayer das gewisse Kribbeln vor dem Start in die neue Saison. MK-Derby ja, aber eines ohne lange Tradition, was daran liegt, dass beide Vereine unterschiedlichen Fußballkreisen angehören und erst einmal um Punkte gekämpft haben. Das war am 20. Oktober letzten Jahres, als sich der BSV in Langenholthausen mit 4:2 durchsetzen konnte. „Menden hat vor einem Jahr hier in körperlicher Hinsicht und aufgrund der mannschaftlichen Geschlossenheit ein Topspiel gemacht. Am Sonntag wollen wir uns besser präsentieren“, verspricht Mayer.

Großartig beschäftigt hat er sich mit dem Team von Trainer Kevin Hines nicht, „aber ich weiß, dass sie uns mal beobachtet haben“. Mendens Vorbereitung verlief nicht immer rund. Im Kreispokal gab es das Aus gegen A-Ligist SG Hemer im Elfmeterschießen, zuletzt setzte es ein 1:5 gegen den FC Remscheid aus der Landesliga Niederrhein. Aber auch ein 4:3 gegen den klassenhöheren FC Iserlohn findet sich unter den Resultaten der Testphase.

„Ich bewerte diese Ergebnisse nicht. Man weiß nie, welche Spieler zur Verfügung standen und wie hoch die Motivation war“, konzentriert sich Uli Mayer weniger auf den Gegner als auf die Fähigkeiten seiner Mannschaft, die den Arnsberger Kreispokal holte, beim Veltins-Cup vor Wochenfrist aber, ersatzgeschwächt, nur Niederlagen kassierte.

Guter Dinge ist Mayer, gegen den BSV, bei dem die Ex-Werdohler Robyn Schoppe und Alex Schmale zum Kader gehören, den in dieser Woche verpflichteten Neuzugang Tim Apolinarski einsetzen zu können. Matthes Schröder ist noch im Urlaub, Janik Hülsmann noch länger verletzt. Angeschlagen sind Tim Rademacher und Falk Fischer. „Bei beiden könnte es eng werden“, befürchtet Mayer.

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