Fußball, Landesliga

Der Gast, der zum Düsterloh kommt, steht für Spektakel

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Auf die extrem torhungrige Offensive des SV Hüsten 09 ist der TuS Langenholthausen vorbereitet, kennt die Stärken, aber auch Schwächen des Gastes.

Langenholthausen – Das Topspiel des 9. Spieltags der Fußball-Landesliga, es steigt am Sonntag (15 Uhr) in der Düsterloh-Arena zwischen dem TuS Langenholthausen und dem SV Hüsten 09. Es ist der Vergleich zwischen dem Tabellenzweiten und dem punktgleichen Rangdritten, der in dieser Saison schon zum zweiten Mal vorstellig wird am Düsterloh.

Mitte September kreuzten beide Teams bereits die Klingen – und zwar im Kreispokal-Achtelfinale. Es war ein mitreißender Pokalfight, in dem die 09er dank eines Doppelpacks von Steffen Kern zur Pause mit 2:0 führten und am Ende doch noch die Segel streichen mussten. Der TuS erzwang durch einen Rademacher-Doppelpack das Elfmeterschießen, in dem es für Langenholthausen dann das Happy End gab. 

Es war ein riesiger Schritt in diesem Wettbewerb, in dem das Finale im Mai 2020 ja am Düsterloh ausgetragen wird. Das Pokalspiel zeigte auf, dass sich Langenholthausener und Hüstener auf Augenhöhe befinden. Das ist für den Aufsteiger aus Balve ganz sicher keine ganz so schlechte Feststellung, im Gegenteil. Der Neuling hat sich in der Landesliga schnell akklimatisiert und bildet zusammen mit den Hüstenern das Verfolgerduo der SpVg Hagen 1911, die allerdings der Konkurrenz schon enteilt ist und mit der Maximalausbeute von 24 Zählern den direkten Durchmarsch in die Westfalenliga möglich machen könnte.

"Wir wissen genau, wo die Stärken der Hüstener liegen" 

„Wir freuen uns auf dieses Spiel“, sagt TuS-Trainer Uli Mayer vor dem erneuten Vergleich mit den Hüstenern, die in dieser Saison für Spektakel stehen. 5:4-Heimsieg gegen Brilon, 4:2-Erfolg in Erlinghausen, ein 6:1 gegen Drolshagen oder der jüngste 4:0-Auswärtssieg am Tag der Deutschen Einheit in Wenden – wenn die 09er auf dem Platz stehen, dann fallen auch Tore. Es gab in dieser Serie aber auch schon Rückschläge für das Team von Trainer Klaus Borschel. Die 2:3-Heimpleite gegen Werdohl war so ein Rückschlag, das 0:6 in Hünsborn am Sonntag ebenfalls. 

„Wir wissen genau, wo die Stärken der Hüstener liegen. Nämlich in der Offensive. Die können vorne richtig Programm machen“, sagt Uli Mayer. 25 „Buden“ in nur acht Spielen – das ist Rekord in der Liga. Demgegenüber stehen allerdings auch schon 23 Gegentreffer, die zeigen, wo beim Borschel-Team noch der Schuh drückt. Die Anfälligkeit in der Defensive, sie ist offensichtlich. Und genau dort gilt es aus TuS-Sicht die Hebel anzusetzen. Dumm nur, dass der torgefährliche Kapitän Falk Fischer wegen Knieproblemen erneut ausfallen wird. „Ansonsten sind alle an Bord“, sagt Mayer, der mit seinem Team im neunten Spiel den sechsten Sieg einfahren will.

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