Aufsteigerduell verspricht gute Unterhaltung

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Der TuS Langenholthausen um Tim Rademacher ist im Aufsteigerduell am Sonntag bei der SpVg. Hagen 1911 Außenseiter, will sich gegen das Mroß-Team aber nicht verstecken.

Langenholthausen - Sie sind beide Aufsteiger und haben die Landesliga in der ersten Saisonhälfte fußballerisch zweifelsfrei bereichert, trotzdem könnten sich die Wege der SpVg. Hagen 1911 und des TuS Langenholthausen nach nur einer gemeinsamen Saison in der Südwestfalenliga schon wieder trennen. Denn während sich der TuS als Achter im gesicherten Mittelfeld jenseits von Gut und Böse befindet, klopfen die „Elfer“ ans Tor zur Westfalenliga.

Mit nur einem Punkt Rückstand auf Spitzenreiter Borussia Dröschede ist für die Hagener unter der Regie ihres Trainers Stefan Mroß der direkte Durchmarsch möglich. Mit Ex-Profi Gaetano Manno, Yalcin Erkaya, Cagatay Demirtas, Serafettin Sarisoy oder Kevin Ropiak, die allesamt schon höherklassig gekickt haben, ist der Kader der Volmestädter für Landesliga-Verhältnisse herausragend gut besetzt.

Bei jenem Aufstiegskandidaten gibt der TuS Langenholthausen am Sonntag (15.15 Uhr, Bezirkssportanlage Emst an der Haßleyer Straße) zum Start in die zweite Saisonhälfte seine Visitenkarte ab. Möglicherweise zum vorerst letzten Mal. Keine Frage: Auch der TuS Langenholthausen, der sich in der Winterpause mit Torjäger Lukas Kessler verstärkt hat und in der Abteilung Attacke nochmals an Klasse dazugewonnen hat, bringt reichlich Qualität mit, sodass dieses Aufsteigerduell beste Unterhaltung verspricht.

Die Favoritenrolle aber geht auch für TuS-Trainer Uli Mayer eindeutig an den Gastgeber, der das Hinspiel in der Düsterloh-Arena nicht zuletzt dank eines Doppelpacks von Tim Bodenröder mit 3:0 gewann. „Hagen gehört zu den Topmannschaften“, sagt Uli Mayer, der mit seinem Team aber nicht nach Hagen-Emst fahren wird, um dort die Punkte abzuliefern. „Gegen diese Mannschaft musst du mutig nach vorne spielen und deine eigenen Stärken in die Waagschale werfen. Diese Jungs musst du beschäftigen. Wenn du das nicht tust, dann holst du da auch nichts“, so Mayer.

Beton anrühren wird der TuS LA also nicht. Spannend aber dürfte die Frage sein, ob Langenholthausen nach der Kessler-Verpflichtung weiterhin nur mit einer echten Spitze, die in der Hinrunde meistens Gian-Marco De Luca hieß, oder eben mit zwei Stürmern agieren wird.

In der Defensive musste der TuS in den Wintermonaten den einen oder anderen personellen Rückschlag verdauen. Die Verteidiger Marcus Brüll, Patrick Kaminski und Benjamin Menke stehen verletzungsbedingt vorerst nicht zur Verfügung, noch schlimmer erwischt hat es aber einen Offensiven. Felix Schulte-Weber hat sich einen Kreuzbandriss zugezogen. Verzichten muss Uli Mayer am Sonntag zudem auf Regisseur Dominik Beutler, der aus beruflichen Gründen verhindert ist.

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