Fußball

TuS Langenholthausen mit stabiler Defensive gegen einen forschen Neuling

+
Auf seinen verletzten Dauerbrenner Julian Kellermann (links, im Zweikampf mit dem Mendener Ayoub Alaiz) muss der TuS Langenholthausen morgen verzichten.

Langenholthausen – Die ersten beiden Punktspiele des TuS Langenholthausen in dieser noch so jungen Landesliga-Saison, sie standen für Spektakel. Einem 3:3 im Derby gegen den BSV Menden folgte am vergangenen Wochenende eine 4:6-Niederlage bei den hoch gewetteten Rot-Weißen aus Erlinghausen.

Obwohl die Düsterloh-Kicker in beiden 90-Minütern auf Augenhöhe agierten, sprang „nur“ ein Zähler heraus. In ihrem zweiten Heimspiel peilen die Schützlinge von Trainer Uli Mayer daher den ersten „Dreier“ an. Zu Gast in der Düsterloh-Arena ist am Sonntag (15 Uhr) Aufsteiger SC Berchum/Garenfeld.

„Ich bin nicht unzufrieden. Wir haben uns gegen zwei Topteams gut verkauft“, sagt Uli Mayer, „Problem ist, dass wir momentan zu viele Gegentore bekommen. Das müssen wir abstellen.“ Defensive Stabilität ist also gefragt beim zweiten Auftritt vor heimischen Publikum gegen einen Neuling, der gut aus den Startblöcken gekommen ist. Auf ein torloses Remis bei Mitaufsteiger FC Arpe-Wormbach ließ Berchum/Garenfeld am 2. Spieltag ein 2:0-Sieg gegen den SV Brilon folgen.

Vier Zähler nach 180 Minuten, das kann sich sehen lassen, ist aber auf der anderen Seite nicht wirklich überraschend. SC-Trainer Fabian Kampmann nämlich verfügt über einen Kader, der ein richtig guter Mix aus Talent und höherklassige Erfahrung zu sein scheint. Ob Patrick Borchert, Marcel Grzondziel, Manuel Pais, der Hüne Christian Deuerling oder Daniel Wanderer – das Team des Aufsteigers hat fraglos Qualität in allen Mannschaftsteilen.

Das weiß auch Uli Mayer, der in den zurückliegenden Tagen einige Informationen über den Gast eingeholt hat und unter anderem berichten kann, dass Berchum/Garenfeld insbesondere bei Standards brandgefährlich ist. Ecken und Freistöße rund um die eigene Box gilt es daher möglichst zu vermeiden, unterm Strich aber wollen sich die Langenholthausener nicht an der Spielweise des Gegners orientieren, sondern die eigenen Stärken in die Waagschale werfen. Und die liegen beim TuS fraglos in der Vorwärtsbewegung.

Verzichten muss Uli Mayer morgen auf Dauerbrenner Julian Kellermann, der sich eine Zerrung zugezogen hat. Ein ganz dickes Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Neuzugang Jan Apolinarski, der angeschlagen ist. Matthes Schröder ist derweil aus dem Urlaub zurückgekehrt, wegen Trainingsrückstandes aber ist der erfahrene Innenverteidiger für Uli Mayer wohl kein Thema für einen Startelf-Einsatz.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare