FSV Werdohl gastiert zum MK-Derby in Dröschede

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Kapitän Lukas Kessler und seine Teamkameraden von der FSV Werdohl fahren nach den jüngsten Erfolgserlebnissen gestärkt zum MK-Duell bei Borussia Dröschede.

Werdohl - Der Tabellendritte empfängt den Elften – ist das MK-Derby der Fußball-Landesliga zwischen Borussia Dröschede und der FSV Werdohl (Samstag, 16 Uhr, Auf der Emst) also ein ungleiches Duell? „Das sehe ich nicht so“, sagt FSV-Trainer Manuel Sander und liefert Argumente.

„Wir sind gut drauf, haben uns ein gewisses Selbstvertrauen erarbeitet. Der Akku ist voll“, beschreibt Sander die aus seiner Sicht guten Voraussetzungen für das Gastspiel in dem Iserlohner Ortsteil, das wegen eines möglichen Halbfinalspiels der Iserlohn Roosters in den Playoffs der Deutschen Eishockey Liga einst auf Samstag vorverlegt worden war. 

Ein nicht ganz unerwünschter Nebeneffekt dieser Terminänderung ist gewiss auch die Tatsache, dass die beiden märkischen Konkurrenten damit dem am Sonntag stattfindenden Revier-Derby in der Bundesliga zwischen Schalke 04 und Borussia Dortmund aus dem Weg gehen. 

A propos Derby: Dieser Aspekt der Dröschede-Partie interessiert Sander nur am Rande. „Für mich wäre es eher eines, wenn wir gegen RW Lüdenscheid oder den Kiersper SC spielen würden“, erläutert der Werdohler Coach. Was freilich nicht bedeutet, dass die Lennetaler nicht trotzdem genug Gründe finden, die einen Sieg bei den Borussen erstrebenswert machen würden. „Ich sehe uns absolut nicht chancenlos. Ein Punkt ist das Minimalziel. Wir wollen die Revanche annehmen“, formuliert Sander mit Blick auf das 0:3 im Hinspiel eine Kampfansage. 

Bei aller Angriffslust besteht bei den Riesei-Kickern Einigkeit über die hohe Qualität des Kontrahenten, der auf Rang drei zwar einen beachtlichen Rückstand von elf Zählern auf den Spitzenreiter und designierten Aufsteiger SC Neheim angesammelt hat, aber dennoch zu den stärksten Teams in Südwestfalen zu zählen ist. 

Das liegt auch, aber nicht nur an der Klasse von Arif Et, der die Torschützenliste der Landesliga mit großem Abstand anführt. „Sie haben auch noch andere Leute, die Tore schießen können“, weiß Sander. 

Gegen Dröschedes punktgleichen Tabellennachbarn SV Hohenlimburg fing sich die FSV vor Wochenfrist erst in der Nachspielzeit den 2:2-Ausgleich. „Dröschede hat aber noch einmal wuseligere Akteure, die flink auf den Beinen sind. Von daher wird das eine etwas andere Aufgabe“, sieht der Werdohler Trainer Unterschiede zwischen den beiden hoch gehandelten Kontrahenten. 

FSV: Grete, Duru – Brüll, Sesay, Schröder, Maus, Sarris, P. Fischer, Klamann, Aydin, Günes, F. Fischer, R. Zekovic, Kessler, Tuz, Topcu

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