Zejnullahu: „Wir brennen auf dieses Spiel“

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Heiß auf Drolshagen: Die FSV Werdohl um Trainer Fitim Zejnullahu (links) und Melih Akdeniz.

Werdohl - Der Start in die zweite Saisonhälfte könnte für die FSV Werdohl kaum richtungweisender sein. Im ersten Punktspiel des Jahres empfangen die Lennetaler am Sonntag (15 Uhr) am Riesei den SC Drolshagen zum Landesliga-Kellerduell. Mit einem Sieg könnte sich die FSV auf vier Punkte vom Schlusslicht distanzieren, bei einer Heimpleite würde sie die Rote Laterne übernehmen. Es ist ein Sechs-Punkte-Spiel zweier direkter Konkurrenten im Abstiegskampf.

„Wir alle freuen uns sehr auf dieses Spiel, weil wir nach einer langen und einer nicht normalen Vorbereitung endlich wieder in den Spielbetrieb-Modus zurückkehren. Aus unserer Sicht soll am Sonntag die Post abgeben“, sagt FSV-Trainer Fitim Zejnullahu, der trotz der mit 2:4 gegen den Bezirksligisten SV 04 Attendorn verlorenen Generalprobe zuversichtlich in diesen wichtigen 90-Minüter geht. „Die Stimmung in der Kabine ist top, wir werden über die volle Distanz das maximal Mögliche raushauen. Wir brennen auf dieses Spiel“, so Zejnullahu.

Am vergangenen Samstag war der Werdohler Übungsleiter Zaungast beim letzten Testspiel des SC Drolshagen. Gegen den FC Wiehl aus der Landesliga-Staffel 1 unterlag der SCD auf eigenem Kunstrasen mit 1:4. Zejnullahu machte sich reichlich Notizen und betrieb zudem Videoanalyse aus der Hinrunde. „Wir wissen genau, was da auf uns zu kommt. Drolshagen ist eine Truppe mit gutem Teamspirit. Und sie haben zwei, drei richtig gute Individualisten, die in der Lage sind, uns weh zu tun“, betont der FSV-Trainer. Es gilt unter anderem, Stürmer Eike Pfeiffer an die Kette zu legen und im Mittelfeld die Kreise von Philipp van Gerven einzuengen.

„Wir brauchen wieder eine gute Organisation, aber auch Leidenschaft, Gier und Willen“, meint Fitim Zejnullahu, dessen Elf vor mehr als 200 Zuschauern im Hinspiel mit 0:3 unterlegen gewesen war und sich auch dafür liebend gerne revanchieren möchte. Verzichten muss die FSV am Sonntag weiterhin auf Allrounder Christopher Fanieng, der über anhaltende Rückenprobleme klagt. Zudem ist Youngster Kadir Sezgin aus beruflichen Gründen verhindert.

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