FSV Werdohl gastiert bei den Minimalisten

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Nach der 0:3-Niederlage im Kreisderby gegen Borussia Dröschede wartet auf die FSV Werdohl um Teamkapitän Manuel Sander (links) die interessante Auswärtsaufgabe beim Tabellennachbarn RW Hünsborn.

WERDOHL - An der Tabellenspitze der Fußball-Landesliga 2 geht es eng zu. Nur fünf Punkte trennen Spitzenreiter TuS Erndtebrück II von der SG Finnentrop/Bamenohl auf Rang sieben. Kein Wunder, dass auf die FSV Werdohl nach den beiden Kreisderbys gegen den BSV Menden und Borussia Dröschede zum Abschluss der Hinrunde nun am Sonntag das dritte interessante Duell in Folge wartet.

Ab 14.30 Uhr gastiert die Mannschaft von Trainer Carsten Minker, die durch die 0:3-Niederlage gegen Dröschede von Platz drei auf Rang sechs abgerutscht ist, beim direkten Tabellennachbarn RW Hünsborn (Sportplatz am Löffelberg), der einen Zähler mehr auf der Habenseite hat. Die erste Pleite nach zuvor acht Partien ohne Niederlage haben die Werdohler gut überstanden, auch wenn die Woche nicht wie gewohnt lief. Aufgrund des Trauerfalls in der Familie hatte Carsten Minker den Trainingsbetrieb größtenteils seinem Co-Trainer Benjamin Moch überlassen.

Beim Gastspiel im Wendschen Land will der 39-Jährige aber wieder selbst an der Seitenlinie stehen. „Das wird ein schwieriges Spiel“, blickt Minker auf das Duell mit den rot-weißen Minimalisten voraus. Obwohl sie mit nur 17 Treffern die bislang schwächste Offensivausbeute der gesamten Liga aufweisen, haben sie „schon reichlich Punkte ermausert. Ich hätte fast gesagt, ermauert“, so Minker. Denn der Angriffsflaute hat die Mannschaft von Trainer Andreas Waffenschmidt die zweitbeste Defensive der Liga entgegen zu setzen. „Wer am Sonntag ein 3:3 erwartet, wird in Hünsborn auf dem falschen Platz sein. Das wird mit Sicherheit ein Geduldsspiel. Derjenige, der den einen entscheidenden Fehler macht, wird das Nachsehen haben“, prognostiziert der Werdohler Übungsleiter, der als Minimalziel ein Remis ausgibt.

„Es gibt bei uns mit der einen Niederlage gegen Dröschede zwar keinen Abwärtstrend“, betont der Werdohler – und der soll zum Ausklang einer erfolgreichen Hinrunde auch nicht beginnen. Für eine Trendwende müssen sich die Kicker vom Riesei im Vergleich zur Vorwoche allerdings steigern. „Mehr Engagement, größere Zweikampfstärke und mehr Laufbereitschaft“, fordert Co-Trainer Benjamin Moch.

Personell gibt es am Riesei noch ein paar Fragezeichen. Falk Fischer hat sich am Dienstag eine Blessur zugezogen und den Rest der Woche nicht trainiert. Semir Tuz und Florian Neuke fehlten krankheitsbedingt, während Damiano Intravaia privat verhindert war. So wird sich erst kurzfristig zeigen, wer Sonntag mit an Bord ist und ob jemand die Zweite für ihre Partie gegen Kierspe verstärkt.

FSV: Grete, Felbick – Langenberg, Klamann, Bierkoch, Maus, Neuke (?), El Alami, Aydin, Krämer, Sander, Fischer (?), Tuz (?), Intravaia, Zejnullahu, Franz, Benli

Von Stefan Herholz

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