Fußball: Landesliga

Spitzenspiel im Wendschen

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Acht Mal hat Ewald Platt (vorn) in der laufenden Landesliga-Saison bereits getroffen. Beim Spitzenspiel in Hünsborn hofft der schnelle Offensivspieler des RSV Meinerzhagen auf seinen neunten Streich.

Meinerzhagen - Am Donnerstagabend blickt die Fußball-Landesliga ins Wendsche – ab 19 Uhr ist Tabellenführer RSV Meinerzhagen beim Rangzweiten Rot-Weiß Hünsborn auf dem Sportplatz an der Rheinauer Straße zu Gast.

Mit klarem Auftrag: „Wir wollen unsere Spitzenpositon mit einem Sieg verteidigen“, betont Trainer Mutlu Demir. Die Gastgeber gehen mit der Empfehlung ins Gipfeltreffen, seit nunmehr 14 Spielen ungeschlagen zu sein, und gelten gemeinhin als die Überraschungsmannschaft 2017/18. Diese Ansicht teilt Demir allerdings nicht: „Für uns kommt dieser Erfolg nicht überraschend“, sagt er und verweist auf Rot-Weiß’ starke Rückrunde der vergangenen Saison. 

Sein Urteil über den Gegner: „Ein starkes Kollektiv, das bislang jeden Rückschlag kompensiert hat.“ Damit spielt der RSV-Coach vor allem auf Hünsborns misslungenen Saisonstart – drei der ersten vier Spiele wurden verloren – und den Langzeitausfall von Torjäger Marius Uebach (Kreuzbandriss) an. Eine Trumpfkarte der Wendener ist nicht zuletzt die gute Nachwuchsarbeit: Am vergangenen Sonntag gegen RW Erlinghausen (2:1) wurde mit Luca Künchen ein Stürmer aus der Bezirksliga-A-Jugend zum Matchwinner. 

Und generell tun die Meinerzhagener fraglos ohnehin gut daran, die Hünsborner nicht am klar mit 6:1 gewonnenen Hinspiel zu messen. Beim punktgleichen Verfolger, der allerdings bereits ein Spiel mehr bestritten hat als der RSV, steht für den Liga-Primus auch ein wenig Wiedergutmachung für die jüngste schwache Leistung auf dem Spiel. „Das darf ‘mal passieren“, lautet Mutlu Demirs Einschätzung des mühsamen 1:0 gegen Schlusslicht SV 04 Attendorn. 

Gleichzeitig unterstreicht er aber: „Am Donnerstag müssen wir wieder in der Spur sein!“ Verzichten müssen die Volmestädter im Spitzenspiel allerdings auf Sven Wurm (Gelb-Rot-Sperre) – nur gut, dass mit dem zuletzt urlaubenden Apostolos Aslanidis eine weitere Alternative für die Innenverteidigung wieder zur Verfügung steht. 

Definitiv fehlen wird neben Julian Jakobs, Serkan Dalman und Timo Eick hingegen Ali Özdemir, der sich in den Urlaub verabschiedet hat. Derweil werden Fisnik Zejnullahu und Musa Sesay eventuell ins Aufgebot zurückkehren.

RSV: Ermes, Hollmann, Langwald – Y. Aktas, Aslanidis, Buchwalder, Gräßer, Mucha, Sesay (?), Demir, Franz, Horst, Kerefidis, Krämer, Kunkel, Mai, Platt, Zejnullahu (?), H. Aktas, Spais

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