Fußball: Landesliga

Der nächste dicke Brocken

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Mit einem Dreierpack gegen RW Erlinghausen war FSV-Stürmer „Apo“ Sarantidis (rechts) am vergangenen Sonntag der Mann des Tages. In Hohenlimburg hoffen die Lennetaler auf einen erneuten Sahnetag ihres galligen Griechens.

Werdohl - Nach den Erfolgen in Bad Berleburg (2:0) und gegen RW Erlinghausen (4:2) hat sich die FSV Werdohl in der Landesliga in eine komfortable Situation gebracht.

Als Tabellensiebter und mit nur einem Pünktchen Rückstand auf den Vierten SV Hohenlimburg 1910, der die Lennetaler am Sonntag (14.30 Uhr) im Kirchenberg-Stadion empfängt, schielen die Werdohler leicht nach oben. Dementsprechend gut war die Stimmung am Riesei in der zurückliegenden Trainingswoche, wenngleich FSV-Trainer Nils Böttcher sagt, dass seine Schützlinge nach dem Kraftakt gegen Erlinghausen zu Wochenbeginn doch „ziemlich platt“ gewirkt hätten. Gegen die Rot-Weißen hatten die Werdohler mit großer Laufbereitschaft, energischem Zweikampfverhalten und schnellem Umschaltspiel überzeugt. Und genau diese Dinge erwartet Böttcher von seinem Team auch am Sonntag. 

„Wir haben eine schwierige Aufgabe vor uns. Hohenlimburg ist vielleicht die Mannschaft mit den besten Einzelspielern der Liga. Hinzu kommt das Geläuf, das sicher ein Vorteil für Hohenlimburg ist“, sagt Böttcher und verweist auf den Naturrasen im Kirchenberg-Stadion. Um sich auf diesen Untergrund bestmöglich einzustellen, hat die FSV auf dem Riesei-Naturrasen und eben nicht auf den Kunsthalmen des Nebenplatzes trainiert. Nils Böttcher und Trainerkollege Marco Polo, dessen Einsatz wegen anhaltender Hüftprobleme fraglich ist, wollen ihr Team schließlich bestmöglich vorbereitet in den vorletzten 90-Minüter der Hinrunde schicken. „Um dort zu gewinnen“, betont Böttcher, „werden wir uns im Vergleich zum Erlinghausen-Spiel nochmals steigern müssen.“ 

Obwohl die „Zehner“ angesichts der großen individuellen Klassen bislang nur einen Zähler mehr geholt haben als die Werdohler, sieht der FSV-Coach die Favoritenrolle beim Gastgeber um dessen Trainer Michael Erzen. Beim SV Hohenlimburg zeigte die Formkurve zuletzt ebenfalls nach oben. Dem 4:0-Derbysieg beim SSV Hagen ließen Labarille, Porrello und Co. ein 1:0-Heimsieg gegen Westfalenliga-Absteiger SpVg Olpe sowie ein 1:1 im letztwöchigen Topspiel in Gerlingen folgen. Mit fünf Punkten Rückstand auf Spitzenreiter BSV Menden ist für das ambitionierte Erzen-Team noch alles möglich. Auch deshalb erwartet Nils Böttcher einen galligen Gastgeber. Verzichten müssen die Werdohler neben Julian Kroll (Urlaub) am Sonntag auf Stürmer-Youngster Philip Gryn, der über muskuläre Probleme klagt. Dafür kehrt der gegen Erlinghausen fehlende Reda Belkaious ins Aufgebot zurück.

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