Heimspiel für die FSV Werdohl

FSV möchte ein anderes Gesicht zeigen

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Reda Belkaious (links) und die FSV Werdohl streben gegen den VfL Bad Berleburg am Sonntag die ersten Punkte an.

Zwei Wochen liegt die 2:7-Heimpleite des Fußball-Landesligisten FSV Werdohl gegen Aufsteiger SV 04 Attendorn zurück. Zwei Wochen, um nicht nur die Niederlage, sondern auch die farbige Schlussphase mit der Roten Karte für Karadag und den „Ampelkarten“ für Spielertrainer Sander und Genc aufzuarbeiten und wegzustecken. Aber auch 14 Tage Zeit, um die Sinne zu schärfen für das wichtige Heimspiel am Sonntag (15 Uhr) gegen den VfL Bad Berleburg.

Werdohl - Während das Punktekonto der Lennetaler, die am 3. Spieltag spielfrei waren, noch leer ist, stehen bei den Gästen aus Bad Berleburg, die gleich in der ersten Runde aussetzen mussten, drei Punkte aus zwei Partien zu Buche. Einem 0:2 gegen Aufsteiger Arpe-Wormbach ließ die Truppe aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein zuletzt ein 5:2-Sieg gegen die SpVg Olpe folgen – und ließ mit diesem Dreier aufhorchen.

Für uns ist es gegen jeden Gegner schwierig, jedes Spiel ist eine Herausforderung“

FSV-Trainer Manuel Sander

„Für uns ist es gegen jeden Gegner schwierig, jedes Spiel ist eine Herausforderung“, sagt FSV-Trainer Manuel Sander vor dem zweiten Saisonheimspiel, in dem die Werdohler ein ganz anderes Gesicht zeigen wollen als gegen Attendorn. „In Wenden war unsere Leistung ordentlich, daran gilt es anzuknüpfen, obwohl es personell jetzt durch die Sperren schwieriger geworden ist“, meint Sander, der diesmal „nur“ an der Seitenlinie und nicht auf dem Feld agieren wird. Über die Schlappe gegen Attendorn, vor allem über die zweite Halbzeit, wurde am Riesei in den vergangenen Tagen gesprochen, der Finger in die Wunde gelegt. „Die Jungs müssen sich an die Vorgaben halten, dann funktioniert es auch. Gegen Attendorn haben wir nicht diszipliniert gespielt. Klar ist: Jeder muss für jeden da sein. Jeder muss seine Leistung auf den Platz bekommen“, sagt der FSV-Trainer. Er erwartet, dass seine Schützlinge läuferisch, kämpferisch und dann auch spielerisch ans Limit gehen und sich als Einheit präsentieren. Dann, da ist sich „Manni“ sicher, wird es auch Punkte, wird es auch Erfolge geben.

Neben Rotsünder Karadag, der erst wieder Ende Oktober mitwirken darf, sind Stürmer Alpay Genc und Sander selbst für die Partie gegen Bad Berleburg gesperrt. Verletzt zuschauen müssen hingegen Tim Dlugolentzki und Batuhan Oral. Die personellen Vorzeichen sind also keine guten, doch sie sollen keineswegs als Ausrede gelten. Im Gegenteil. Sander: „Jetzt bekommen andere Jungs ihre Chance und können sich beweisen.“

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