Fußball

FSV Werdohl löst die Trainerfrage

Trainer Manuel Sander (FSV Werdohl)
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Manuel Sander bleibt auch in der Saison 21/22 Coach am Riesei.

Werdohl – Aus den Erfahrungen der Saison 19/20, als die Planungen für die nächste Spielzeit erst sehr spät und – wie sich dann herausstellte – letztlich zu spät aufgenommen wurden, hat man am Riesei gelernt. Denn schon vor dem Jahreswechsel und noch mitten in der Corona-bedingten Saisonunterbrechung hat die FSV Werdohl die wichtigste Personalie geklärt: Manuel Sander bleibt für „mindestens eine weitere Saison“, so teilte es Carsten Minker aus der sportlichen Leitung am Freitag mit, Trainer des Noch-Landesligisten.

„Wie sind grundsätzlich sehr froh, dass Manni weitermacht, genauso froh, wie wir im Sommer waren, als er sich kurzfristig dazu bereiterklärte, die Mannschaft zu übernehmen“, sagt Minker. Es habe gute Gespräche mit Sander gegeben, Gespräche, in denen man sich darauf verständigte, nun eine möglichst schlagkräftige Mannschaft für die Spielzeit 21/22 aufzubauen. Eine Mannschaft, die dann höchstwahrscheinlich in der Bezirksliga spielen wird. „Wenn die 50-Prozent-Regelung zum Tragen kommt, ist der Klassenerhalt wohl nicht mehr zu meistern, davon gehen wir aus“, gibt sich Carsten Minker angesichts der Zwischenbilanz von null Punkten und bereits acht Zählern Rückstand zum rettenden 13. Platz keinerlei Illusionen hin – ganz unabhängig davon, wann die pausierende Saison fortgesetzt werden kann. „Und wenn es dann nach 20 Jahren wieder die Bezirksliga ist, dann ist das eben so, und dann möchten wir dort eine gute Rolle spielen“, plant Minker.

Um diese Rolle auch tatsächlich spielen zu können, sie es die „chronologisch sinnvollste“ Maßnahme gewesen, zunächst die feste Zusage des Trainers einzuholen. „Denn“, weiß Carsten Minker, „die Spieler wollen wissen, mit wem sie es zu tun haben.“ Nachdem dies geklärt ist, kann man bei der FSV nun reden. Einerseits mit den derzeit zur Verfügungen stehenden Kickern, aber auch mit externen Spielern.

Schnellschüsse vor dem Neustart wird es allerdings eher nicht geben. „Gegebenenfalls könnte man etwas machen, aber keiner weiß doch, wann es weitergeht. Da macht es auch keinen Sinn, groß nachzurüsten“, ist es Minker eher an einem vernünftigen, gezielten Neuaufbau gelegen. Manuel Sander, als Aktiver und während seiner ersten Zeit als Trainer zwischen September 2015 und Januar 2018 am Riesei sehr erfolgreich, erscheint der FSV als der geeignete Mann, um diesen Aufbau maßgeblich mitzusteuern und den Werdohler Fußballern und ihren Fans wieder die lange vermissten Erfolgserlebnisse zu bescheren – sei es auch eine Etage tiefer.

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