FSV Werdohl siegt beim Watzke-Klub mit 2:0

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Die FSV Werdohl um Marcus Brüll (links) zeigte in Erlinghausen eine starke erste Halbzeit und verteidigte im zweiten Abschnitt leidenschaftlich.

Erlinghausen - Dank einer starken ersten Halbzeit darf die FSV Werdohl entspannt in die Winterpause gehen. In ihrem letzten Punktspiel des Jahres in der Fußball-Landesliga gewann die FSV bei RW Erlinghausen am Samstagnachmittag mit 2:0 (2:0) und überwintert damit auf einem Nichtabstiegsplatz.

Es waren die von Manuel Sander trainierten Gäste, die nach einer der weitesten Auswärtsfahrten, die diese Liga hergibt, die Initiative ergriffen – und sich dafür früh belohnten. Philip Fischer setzte per Diagonalpass Rejhan Zekovic ein, der brachte die Kugel nach innen, wo Lukas Kessler vom Luftloch eines Erlinghauseners profitierte und unbehelligt zum 0:1 einschoss (7.).

Der Heimatklub von BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, der im Publikum saß und dessen Sohn André in der Startelf der Rot-Weißen stand, trat offensiv im ersten Durchgang kaum in Erscheinung. Einen guten Schuss von FSV-Angreifer Semir Tuz lenkte Erlinghausens Schlussmann Benedikt Müller noch um den Pfosten herum (24.).

Als Marius Maus aber nach einem traumhaften Zuspiel von Kessler trotz Bedrängnis durch die Gastgeber die Nerven behielt und aus kurzer Distanz das 0:2 erzielte, war der RW-Keeper erneut geschlagen (31.). Den gefährlichsten Versuch für Erlinghausen verbuchte Nils Rosenkranz mit seinem Flachschuss, der knapp am Gehäuse von Werdohls Torwart Simon Felbick vorbei rauschte (45.+1).

Im zweiten Abschnitt zogen die Hausherren das Tempo an und agierten fortan auch in den Zweikämpfen energischer. Die FSV aber nahm die Duelle konsequent an, war gegen die gefürchteten Erlinghausener Offensivakteure wie Pascal Raulf oder Bilal Akgüvercin oft sogar mit zwei Akteuren zur Stelle.

So blieben Großchancen für RWE weiterhin weitgehend aus. Am ehesten musste Felbick nach zwei Freistößen von Akgüvercin durchatmen. Einmal fand das Geschoss keinen Abnehmer (74.), einmal bugsierte Raulf das Leder per Kopf knapp neben den Werdohler Kasten (79.). Im Defensivverhalten präsentierten sich die Gäste leidenschaftlich, nach vorn fehlte die letzte Entschlossenheit, um Räume für Konter zu nutzen.

Das aber kümmerte Coach Sander nach dem fünften Saisonsieg wenig. „So gehen wir mit einem besseren Gefühl in die Winterpause, als wenn man unter dem Strich steht“, betonte der 31-Jährige.

Erlinghausen: Müller – Meyer, Rosenkranz, Rummel, Kriesche – Watzke, Bahceci – Akgüvercin, Grund (63. Tilly), Gutzeit – Raulf

FSV: Felbick – Brüll, Schröder, Bierkoch, Sarris – R. Zekovic, Klamann, Maus, P. Fischer (90. Akdag) – Kessler, Tuz (85. Koctürk)

Schiedsrichter: Westhoff (Gütersloh)

Tore: 0:1 (7.) Kessler, 0:2 (31.) Maus

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